Pz.Kpfw.III Ausf.X — Fgst.Nr. 72469
Gep. Gruppe als Reserve herausgezogen; rückläufige Feindbewegungen auf Jakowlewo; ruhiger Tag. [mehr ▸]
Am 25.7.43 um 2.15 Uhr Eingang des schriftlichen Korpsbefehles. Um 2.30 Uhr Panz.G.R. 111 angetreten. Bis zum Morgen Ruhe an der Front, jedoch Anhalten der feindlichen Lufttätigkeit. Gep. Gruppe und I./Panz.G.R. 110 (ohne 1 Kp.) wie geplant als Stoßreserve der Division herausgezogen. Um 7.50 Uhr Meldung an Korps (fernmdl. an Chef): Bei einem schnell erforderlichen Einsatz der Division können die in der HKL eingesetzten Teile tagsüber nicht herausgezogen werden. Entscheid des Korps, daß diese Teile dann in der HKL verbleiben sollen. Da Marsch der Division aus Wegegründen ohnehin einige Zeit in Anspruch nehmen wird, könnten die eingesetzten Teile wahrscheinlich durch 332. I.D. doch zeitgerecht abgelöst werden. Um 8.30 Uhr meldet Kdr. Panz.A.R. 119 Verbindungsaufnahme mit Kdr. A.R. 332. II./Panz.A.R. 119 ist eingesetzt. Vorschlag Kdr. Panz. A.R. 119, diese Abteilung im Raum Kasazkoje zu belassen und nicht, was bei ihrem Heranziehen unbedingt notwendig wäre, gegen le. F.H. Abt. 108 auszutauschen, damit bei einem Herausziehen der 11. Panz.-Div. nicht der ganze Raum ostwärts der Worskla ohne Artillerie wäre. Um 9.10 Uhr melden B-Stelle und Aufklärungsflieger rückläufige Bewegungen auf Straße Bykowka, Jakowlewo; Geschütze und Panzer. Um 9.12 Uhr fernmdl. Orientierung an Korps. Korps glaubt derartige Bewegungen zunächst nicht als Absetzbewegungen beurteilen zu können. Um 10.00 Uhr Panz.G.R. 111 geschlossen im neuen Raum eingetroffen. Weiterer Verlauf des Tages an der Front ruhig. Eigene Luftaufklärung ergibt kein Heranführen neuer Feindkräfte. Angriffsabsichten nicht erkennbar. Keine feindliche Lufttätigkeit. Eigener Jagdschutz. Wegeerkundung der Aufkl.-Abt. in den Raum Donez - Wyssloje - Rollbahn nach Kursk - Schurawlinyj ist abgeschlossen und wird ausgewertet. Orientierung bei 332. I.D. über das Herauslösen der letzten eingesetzten Kp. I./Panz.G.R. 110.
Ablösung der 57. I.D. in der Nacht 28./29.7. geplant; Feindangriff mit Panzern abgewiesen; Division soll marschbereit sein. [mehr ▸]
Am 26.7.43: Nachts Ruhe an der Front. Geringe feindliche Störfliegertätigkeit. Auch Vormittag ohne besondere Ereignisse. Um 9.55 Uhr Vororientierung Chef LII. A.K. durch Draht: 1 Rgt. 11.Panz.-Div. wird wahrscheinlich 1 Rgt. 57. I.D. im Raum Dorogotsch - Iwanowskaja Lissiza ablösen. Um 10.15 Uhr daraufhin fernmündliche Orientierung an Panz.G.R. 111. Um 11.35 Uhr entsprechender Befehl LII. A.K. durch F.S. Um 11.45 Uhr Orientierung an Panz.A.R. 119 (durch Draht) und Befehl zum Entsenden von Vorkommandos für eine Artl.-Abt. (II.) und für 1./Panz.-Jäg.Abt. 61 zur Einweisung in den zu übernehmenden Abschnitt bei I.R. 167 (Kosilowo). Befehl zum Abmarsch der ablösenden Truppenteile folgt. Ablösung voraussichtlich in der Nacht vom 28./29.7. Um 12.05 Uhr Chef LII.A.K. orientiert auf Anfrage über beim G.R. 164 zu erwartende Verhältnisse: Zwar breiter Abschnitt, doch gut ausgebaute Stellung mit Draht und Minen. Feind zeigt keine Panzer. Aus Sicherheitsgründen soll jedoch Panz.G.R. 111 1 Battr. Stu.Geschtz.Abt. 911 zugeführt und für die Dauer des Einsatzes unterstellt werden. Um 14.00 Uhr entsprechender Befehl an Stu.Geschtz.-Abt. 911 an den am Div.Gef.Std. eingetroffenen Kdr. Um 15.00 Uhr schwacher feindlicher Infanterie-Angriff mit Panzern nach starker Artillerie-Vorbereitung. Eigene gep. Teile beteiligen sich an der Abwehr bei 215,4. Feindangriff bleibt liegen. Seine Panzer ziehen sich zurück. Um 17.00 Uhr erneuter Feindangriff auf breiter Front. Um 18.00 Uhr aus der gepanzerten Reserve-Gruppe 10 Panzer nach 224,2. Um 18.05 Uhr Meldung an Chef LII. A.K. durch Draht: Chef bestätigt, daß für diesen Abschnitt noch 6.Panz.-Div. zuständig ist. Um 18.55 Uhr Feindpanzer im Nordteil Kamenny Log im Kampf mit eigenen Sturmgeschützen. Um 19.40 Uhr Anruf Ia XXXXVIII.Panz.-Korps: Nimmt zur Kenntnis, daß Division noch keinen bindenden Befehl über das Herausziehen und ihre Verlegung hat. Vor 332. I.D. ist inzwischen Höhe 233,6 verloren gegangen. Um 21.00 Uhr Chef LII. A.K. befiehlt auf Anfrage, daß sich Division bereit zu halten hat, ab 27.7. morgens zu marschieren. Er wird darauf hingewiesen, daß dazu noch heute Nacht Ablösung 1 Kp. (I.Panz.G.R. 110) erforderlich ist. Um 21.10 Uhr Befehl an Panz.-Rgt. 15 (durch Draht an Kdr.): Um eigene Panzerkräfte so lange wie möglich hinter der schwachen HKL 332. I.D. belassen zu können, ist zu erkunden, wie diese Panzer auch bei Tag ungesehen vom Gegner abgezogen werden können. Um 22.00 Uhr nochmalige Orientierung an G.R. 677, Panz.A.R. 119 und Panz.G.R. 111. Um 22.35 Uhr Chef LII. A.K. durch Draht: Ablösung bei 215,4 (1 Kp. I./Panz.G.R. 111) ist durch 167. I.D. durchzuführen.
Die Division vernichtet den 2001. Sowjet-Panzer seit Beginn des Rußlandfeldzuges. [mehr ▸]
Am 26.7.43 laut Bemerkungen der Seitenseite (S0562): Division vernichtet heute seit Beginn des Rußlandfeldzuges durch die der Division kriegsgliederungsmäßig unterstellten Truppenteile den 2001. Sowjet-Panzer. Laut Bemerkungen der folgenden Seitenseite (S0564): Der 2001. Panzerabschuß der Division wird in den Erläuterungen zum Wehrmachtbericht um 22,00 Uhr gebracht.
Die Division aus dem Verband LII. A.K. entlassen, Marsch Richtung Graiworon; widersprüchliche Befehle zum Versammlungsraum; Stab in Alexandrowka. [mehr ▸]
Am 27.7.43: Nacht ruhig. Geringes beiderseitiges Störungsfeuer. Um 6.30 Uhr Ablösung 1 Kp. I./Panz.G.R. 110 durch Teile 167.I.D. beendet. Kp. trifft beim Btl. ein. Um 8.45 Uhr Anruf Chef XXXXVIII.Panz.-Korps: Er nimmt zur Kenntnis, daß Division keinen bindenden Abmarschtermin hat, daß jedoch Vorbereitungen für den Marsch der zur Ablösung G.R. 164 bestimmten Teile getroffen sind. Vor Front 332. I.D. mit Panzerunterstützung eigener Angriff zur Wiedergewinnung von 233,6. Um 10.45 Uhr Befehl LII.A.K. (fernmündl. durch Chef): Division ist aus dem Verband LII.A.K. entlassen und hat mit allen Teilen Marsch in Raum westlich Graiworon anzutreten. Um 10.47 Uhr Befehl an Panz.G.R. 111 zum Abmarsch wie befohlen. Um 11.00 Uhr Befehl an Ord.-Offz. zum Marsch gem. Zeittafel. Um 12.15 Uhr Befehl XXXXVIII. Panz.-Korps Ia (durch Draht): Div. ist nicht in den seit 5 Tagen feststehenden und befohlenen Räumen zu versammeln, sondern nunmehr im Raum Saretschje - Iwanowskaja Lissiza - Poros - Lugowka. Entscheid Div.-Kdr.: Da es nunmehr nicht mehr möglich ist, die gegebenen Befehle zu stoppen und neue Räume zu befehlen, laufen die Bewegungen aus. Division wird dann aus diesem Raum in den neuen Raum nördlich der Worskla verlegt werden. Entsprechende Meldung an XXXXVIII. Panz.-Korps. Um 12.30 Uhr Div.-Stab Stellungswechsel nach Alexandrowka. Dort gegen 18.00 Uhr arbeitsbereit. Im Laufe des Abends und der Nacht treffen die Truppenteile etwa planmäßig in den Versammlungsräumen ein.
Verlegung der Division in 2 Marschtagen; Gewitterregen verzögert die Bewegungen, Div.Gef.Std. in Duneika. [mehr ▸]
Arbeiten zur Neuaufteilung des Raumes und zur nochmaligen Verlegung der Division in 2 Marschtagen. Es verlegen: a) am 28.7. Panz. A.A. 11 10,00; Panz. Jäg. Abt. 61 12,00; Stu.Gesch.Abt. 911 10,00; H.-Flak-Abt. 277 13,00; San.-Truppen 61 18,00; Div.-Stab 15,00; b) am 29.7. Panz.-Pi.Btl. 209 11,00; Panz.A.R. 119 09,00; Panz.-Rgt. 15 07,00. Am 28.7.43: Verlegungen der Truppenteile verlaufen zunächst planmäßig, werden durch nachmittags einsetzenden heftigen Gewitterregen jedoch stark verzögert. Es gelingt, die geplanten Bewegungen bis zum Einbruch der Dunkelheit jedoch im wesentlichen abzuschließen. Endgültiger Div.Gef.Std. Duneika ab 17.00 arbeitsbereit. H.Flak-Abt. 277 erhält Erkundungsauftrag für evtl. Luftschutzaufgaben. Mündliche Besprechung mit Ia 57.I.D. am Div.Gef.Std. Erwägung der Möglichkeiten einer schnellen Ablösung durch geschlossenen Einsatz einer weiteren Artl.-Abt. der 11.Panz.-Div.
Straßen nach Norden für Panzer ungeeignet; Stellungsbau, III./Panz.A.R. 119 löst Artillerie der 57. I.D. ab. [mehr ▸]
Am 29.7.43: Die geplanten Marschbewegungen laufen wieder zeitgerecht an. Die vom Panz.-Pi.Btl. 209 abgeschlossenen Wegeerkundungen und eine vom XXXXVIII.Panzerkorps gelieferte Wegekarte des neuen Unterkunftsraumes der Division zeigen, daß fast alle Straßen nach Norden, die für einen möglichen Einsatz in Frage kommen, besonders für Panzer und Sturmgeschütze nicht geeignet sind. Dagegen hat vorher das Korps diese Straßen als durchaus brauchbar geschildert. Demgemäß auch Aufteilung des Raumes durch die Division. Entsprechende Meldung an Korps. Um 11.30 Uhr Erkundungsbefehl an Panz.-Rgt. 15. Rückfrage beim Korps gem. gestriger Besprechung mit Ia 57.I.D.: Korps ist mit dem weiteren Einsatz einer Artl.-Abt. einverstanden, da dadurch auch die Ablösung der eigenen eingesetzten Teile beschleunigt wird. Um 11.05 Uhr Befehl an Panz.A.R. 119 (Ord.-Offz.): III./Panz.A.R. 119 löst ab I./A.R. 157 der 57.I.D. und wird dieser unterstellt. Vorkommandos voraus nach Starossellje. Der Marsch der letzten Truppenteile in den endgültigen Unterkunftsraum ist beendet. Um 12.12 Uhr geht Korpsbefehl ein für den weiteren Stellungsbau. Nachmittags Vorarbeiten für den Stellungsbau. (HKL im Abschnitt Panz.G.R. 111 und zweite Stellung, sowie Artl.Schutzstellung vor dem U-Raum der Division.). Besprechung mit Kdr. Panz.G.R. 110. Er wird als Führer eines Baustabes befohlen und leitet nach vorheriger Erkundung und nach Einteilung der Division den beschleunigten Ausbau der 2. Stellung. Nacht ohne besondere Ereignisse. Am 30.7.43: Befehl an Panz.G.R. 111 zum Ausbau der HKL. Befehl an die Truppenteile (fernmdl. an Adjut.) zur Durchführung des Stellungsbaues. Vorarbeiten und Erkundungen zum Stellungsbau. Am 31.7.43: Abschluß der Erkundungen zum Stellungsbau im westlichen Abschnitt. Beginn der Schanzarbeiten. Besprechung mit dem Korps-Pionierführer über Einsatz von Pionieren im Zuge der für die Div.-Straßen nach Nordosten und Norden durchzuführenden Arbeiten.
Division unter XXXXVIII. Panz.-Korps; Kämpfe und Absetzbewegungen von Graiworon bis Achtyrka. [mehr ▸]
Vom 1.8.43 bis 20.9.43 untersteht die Division dem Gen.Kdo. XXXXVIII. Panz.-Korps. Laut Übersicht im KTB Nr. 11 in dieser Zeit: Kämpfe im Raum von Graiworon, Absetzen auf Boromlja-Abschnitt, Kämpfe im Raum nördlich Achtyrka, Absetzen auf Olesochnja-Stellung, Rückzugskämpfe im Raum westlich der Worskla zwischen Achtyrka und Oposchnja.
Die Division übernimmt den Abschnitt des Panz.Gren.Rgt.111 nach Ablösung des III./Gren.Rgt.164 (57. I.D.) durch II./Panz.Gren.Rgt.110. [mehr ▸]
Am 2.8.43 um 06,00 Uhr übernimmt die Division nach planmäßiger Ablösung des III./Gren.Rgt.164 (57. I.D.) durch II./Panz.Gren.Rgt.110 den Abschnitt des Panz.Gren.Rgt.111 (II./Panz.Gren.Rgt.110 diesem unterstellt). Zusätzlich unterstellt: 1./Panz.Jäg.Abt.61 und 1./Stu.Gesch.Abt.911.
Gep. Gruppe, I./PGR110 und I./PAR119 nach Striguny zur Verfügung der 4. Panzer-Armee verlegt. [mehr ▸]
Am 3.8.43 um 08,45 Uhr befiehlt das XXXXVIII. Panz.-Korps (Feind greift LII. A.K. an), die gep. Gruppe (Panz.-Rgt.15), I./Panz.Gren.Rgt.110 und I./Panz.Art.Rgt.119 zu alarmieren und zur Verfügung der 4. Panzer-Armee nach Striguny zu verlegen. Unterstellung unter das Korps bleibt, Einsatz nur durch die Armee; Abmarsch gegen 11,30 Uhr.
Angriff in Btl.-Stärke auf I./PGR111, Einbruch; I./PGR111 weicht an den Nordrand von Beresowka zurück. [mehr ▸]
Ab 04,30 Uhr am 4.8.43 greift der Feind in Stärke eines Inf.-Btl. das I./Panz.Gren.Rgt.111 an und bricht ein; Gegenstoß der Panz.Aufkl.Abt.11 bei Nowo und Russkaja Beresowka. I./Panz.Gren.Rgt.111 verteidigt mit ganz geringen Gefechtsstärken einen Abschnitt von 9 km und setzt sich bis an den Nordrand beider Beresowka ab; Verbindung zu einer Kp. geht verloren.
Ein Btl. der 332. I.D. und die Sicherungs-Kp. des Korps unterstellt; 7. Panz.-Div. trifft bei Potschajewo ein. [mehr ▸]
Am 4.8.43 werden der Division ein Btl. der 332. I.D. (III./Gren.Rgt.678) und die Sicherungs-Kp. des Korpsstabes unterstellt. Die 7. Panz.-Div. trifft im Raum Potschajewo ein; ihr Kdr. lässt sich um 16,00 Uhr am Div.Gef.Std. in die Lage einweisen.
Angriff von etwa 20 Feindpanzern zersprengt beide Btl. PGR110 und III./Gren.Rgt.678; Lücke von 6 km. [mehr ▸]
Ab 06,25 Uhr am 5.8.43 russischer Angriff nach sehr starker Artl.-Vorbereitung; gegen 08,30 Uhr Angriff von etwa 20 Feindpanzern entlang der Rollbahn nach Süden. Beide Btl. des Panz.Gren.Rgt.110 und III./Gren.Rgt.678 werden zersprengt, zwischen PGR111 und PGR110 entsteht eine Lücke von 6 km. 7. Panz.-Div. greift im Gegenstoß entlang der Rollbahn nach Norden an.
Gep. Gruppe erreicht Lomnaja und bekämpft Feindpanzer; Korps befiehlt Halten der Linie und Stoß auf Pokrowka. [mehr ▸]
Am 5.8.43 treffen um 16,35 Uhr die ersten Teile der gep. Gruppe in Lomnaja ein und bekämpfen Feindpanzer. Am Abend befiehlt das Korps, die Linie 218,5 – Iwanowskaja Lissiza – 213,3 zu halten; Ia Korps verlangt gemäß Armeebefehl den Stoß bis Pokrowka.
Kdr. Panz.Art.Rgt.119 gefallen; vorübergehende Führung durch Kdr. Heer.Flak-Abt.277. [mehr ▸]
Im KTB wird der gefallene Rgt.-Kdr. des Panz.Art.Rgt.119 erwähnt (Todesdatum im Text nicht angegeben). Am 5.8.43 um 20,45 Uhr wird die vorübergehende Führung des Regiments durch den Kdr. Heer.Flak-Abt.277 genehmigt.
Panz.-Rgt.15 bereinigt Golowtschino; schwerer Kampf bei Iwanowskaja Lissiza und Chotmyshsk. [mehr ▸]
Am 6.8.43 wird Golowtschino durch Panz.-Rgt.15 bereinigt (09,15 Uhr); III./Panz.-Rgt.15 liegt in schwerem Kampf mit starker Pak in Iwanowskaja Lissiza. Um 15,40 Uhr dringt II./Panz.-Rgt.15 in den Südrand von Chotmyshsk ein, die Wegnahme des Ortes wird jedoch für unmöglich gehalten und das Btl. herangezogen; gegen 16,00 Uhr Angriff von 15 Feindpanzern von 213,3.
30 Feindpanzer dringen in Dorogoschtsch ein; PGR110 wehrt ab, etwa 12 Panzer abgeschossen. [mehr ▸]
Am Nachmittag des 6.8.43 erscheinen Feindpanzer in Graiworon (Panz.Pi.Btl.209 übernimmt die Verteidigung). Um 19,05 Uhr dringen 30 Feindpanzer in den Nordteil Dorogoschtsch ein; um 20,00 Uhr wehrt Panz.Gren.Rgt.110 den Angriff auf Dorogoschtsch ab (etwa 12 Feindpanzer abgeschossen), zersprengte Teile fluten zurück.
Panz.-Rgt.15 ohne Sprit; Stu.Gesch.Abt.911 zersprengt und führerlos. [mehr ▸]
Am 6.8.43 meldet Panz.-Rgt.15 um 19,05 Uhr, dass der Auftrag aus Spritmangel nicht ausgeführt werden kann, und um 19,20 Uhr Versorgungsschwierigkeiten (Loslösen vom Feind nicht möglich). Um 19,10 Uhr wird die Stu.Gesch.Abt.911 als völlig zersprengt und durch Ausfall des Kdr. führerlos gemeldet.
Gruppe Lomnaja abgeschnitten; Gruppe Buchholz bei 7. Panz.-Div.; Aufkl.Abt.11 verlässt Lomnaja und sprengt 3 Brücken. [mehr ▸]
Am 7.8.43 ist die Gruppe Lomnaja wegen der notwendigen Brückensperrung Graiworon abgeschnitten (01,40 Uhr); Gruppe Buchholz (Panz.Gren.Rgt.110) wird vorübergehend der 7. Panz.-Div. unterstellt (bis 09,17 Uhr). Das Korps befiehlt, die Gruppe Lomnaja an die Worskla heranzuziehen und eine Abwehrfront zu errichten. Um 12,00 Uhr verlässt die Panz.Aufkl.Abt.11 nach erfolgreichem Gegenstoß Lomnaja und sprengt 3 Brücken.
Etwa 45 Feindpanzer bei Popowka; Zurückgehen auf Tarassowka – Dernowoka, Brücken gesprengt, Durchschlagen nach Achtyrka. [mehr ▸]
Am 7.8.43 werden etwa 20, dann 22 Feindpanzer und eine Kolonne von etwa 50 Fahrzeugen beobachtet (15,00–15,40 Uhr); etwa 45 Panzer und 1 – 3 Btl. Inf. stehen südlich Popowka (16,45 Uhr). Um 15,50 Uhr befiehlt das Korps das Zurückgehen in der Nacht 7./8.8.43 auf die Linie Tarassowka – Dernowoka. Da Übergänge über Worskla und Worskliza gesprengt sind, erhalten Panz.-Rgt.15 und Panz.Aufkl.Abt.11 Befehl zum Durchschlagen nach Achtyrka (16,45 Uhr). Div.Gef.Std.: 06,00 Jesdozkoje, 13,30 Poshnja, 18,00 Petschiny.
Gruppe Lomnaja aus der Luft versorgt; Gruppe Lauchert igelt nördlich Bairak. [mehr ▸]
Am 7.8.43 wird die Gruppe Lomnaja um 19,45 Uhr aus der Luft versorgt und soll Trostjanetz erreichen. Gruppe Lauchert (Panz.-Rgt.15 mit unterstellten Teilen) igelt um 23,00 Uhr nördlich Bairak, Weitermarsch nach Achtyrka.
Befehl an Panz.Rgt.15: über Golowtschino nach Westen durchschlagen. [mehr ▸]
Am 7.8.43 um 10,45 Uhr Befehl an Panz.Rgt.15, mit Restteilen Artl. und Panz.Gren. über Golowtschino marschierend sich nach Westen durchzuschlagen.
Marsch Panz.Rgt.15, I./PGR110 und Teile PAR119 nach Bolschaja Pissarewka. [mehr ▸]
Am 7.8.43 um 12,35 Uhr Befehl an Panz.Aufkl.Abt.11: Marsch unter Befehl Kdr. Panz.Gren.Rgt.111 mit unterstelltem Panz.Rgt.15, I./Panz.Gren.Rgt.110, Teile Panz.Artl.Rgt.119 nach Bolschaja Pissarewka und nordwestlich davon.
PGR110 aus Poshnja geworfen; Gef.Std. von Panzern bedroht, Trostjanez geräumt; abends Absetzen nach Boromlja. [mehr ▸]
Am 8.8.43 wirft der Gegner um 05,05 Uhr die Gruppe Buchholz (Panz.Gren.Rgt.110) aus Poshnja; neue Stellung bei Dernowoje. Der Div.Gef.Std. wechselt um 13,30 Uhr nach Ljudcha und wird gegen 16,45 Uhr von Feindpanzern von Norden bedroht; Räumung ohne personelle Ausfälle. Trostjanez liegt unter Panzerbeschuss und wird geräumt (17,00 Uhr), starker Feindeinbruch bei Panz.Gren.Rgt.110; abends Durchboxen des Regiments nach Boromlja.
Ib kämmt Werkstatt-Kp. nach Panzern aus; PGR110 im Geleit von 3 vom Korps zugeführten Panthern. [mehr ▸]
Am 8.8.43 wird Ib beauftragt, die Werkstatt-Kp. nach einsatzbereiten Panzern auszukämmen und zum Div.Gef.Std. in Marsch zu setzen. Um 18,50 Uhr erreicht Panz.Gren.Rgt.110 im Panzergeleit (vom Korps zugeführte 3 Panther) den Anfang Feldlager 2,5 km westlich Ljudsha.
PGR110 nimmt Trostjanez und Ssmorodino; Reste nach Achtyrka durchgeschlagen, gep. Gruppe (20 Panzer) in Trostjanez. [mehr ▸]
Ab 07,00 Uhr am 9.8.43 nimmt Panz.Gren.Rgt.110 Trostjanez im Angriff von Osten nach Westen. Den Resten Panz.-Rgt.15, Panz.Aufkl.Abt.11, Panz.Artl.Rgt.119, Panz.Jäg.Abt.61 und Stu.Geschtz.Abt.911 ist es gelungen, sich nach Achtyrka durchzuschlagen; die gep. Gruppe trifft mit 20 Panzern in Trostjanez ein (08,28 Uhr). Panz.Gren.Rgt.110 nimmt mit Panz.-Rgt.15 auch Ssmorodino.
Gefechtsstärken auf Minimum, Zustand „bedenklich“; PGR111 muss völlig neu ausgerüstet und bewaffnet werden. [mehr ▸]
Am 9.8.43 lässt sich um 10,00 Uhr der O.B. der 4. Panzerarmee, Generaloberst Hoth, am Div.Gef.Std. in die Lage einweisen. Zustand der Division laut KTB: Gefechtsstärken auf ein Minimum herabgesunken, körperlicher und besonders moralischer Zustand der Mannschaften „bedenklich“, Zusammenspiel der Waffengattungen nicht möglich. Panz.Gren.Rgt.111 sammelt in Klimentoff und muss völlig neu ausgerüstet und bewaffnet werden (Mangel an panzerbrechenden Großwaffen und Kleingerät); Nachrichtenmittel verloren gegangen, Stäbe müssen neu aufgestellt werden.
Angriff eingestellt; Division verteidigt den Boromlja-Abschnitt von Trostjanez bis zur Belka-Bach-Mündung. [mehr ▸]
Am 9.8.43 befiehlt das XXXXVIII. Panz.-Korps um 19,50 Uhr, den Angriff einzustellen und sich hinter dem Boromlja-Abschnitt zu verteidigen. Die Division verteidigt den Abschnitt vom Südrand Trostjanez bis zur Einmündung des Belka-Baches in die Boromlja (rechts Panz.Gren.Rgt.110, links Panz.Gren.Rgt.111); Nachbarn: rechts LII. A.K. (19. Panz.-Div.), links 7. Panz.-Div.
Boromlja-Abschnitt; 6 T34 abgeschossen; Unternehmen „Zuckerfabrik“: Zuckerfabrik genommen, Belka wieder besetzt. [mehr ▸]
Am 10.8.43 gelingt das Absetzen in den Boromlja-Abschnitt ohne Schwierigkeiten, der Gegner sickert nach Belka ein. Um 12,20 Uhr Angriff in Kp.-Stärke mit Panzerunterstützung an der Brückenstelle: das letzte einsatzbereite Sturmgeschütz schießt 2, später weitere 4 T34 ab. Abends Unternehmen „Zuckerfabrik“ (I./Panz.Gren.Rgt.111, Panz.Pi.Btl.209, alle einsatzbereiten Panzer): die Zuckerfabrik wird genommen, der Gegner hält sich noch im Wäldchen westlich davon, das gegen 22,15 Uhr genommen wird; „Eigene Verluste“. Belka ist wieder durch Panz.Aufkl.Abt.11 besetzt (21,15 Uhr), zunehmende Auflösungs- und Ermüdungserscheinungen.
Stärken: Aufkl.Abt. etwa 50, I./PGR111 etwa 80, II./PGR111 etwa 100; „am Ende ihrer Kraft“; Belka gesäubert. [mehr ▸]
Am 11.8.43 um 04,00 Uhr Angriff eines schwachen feindlichen Inf.Btl. nördlich Stanowa, Gegenangriff. Um 12,15 Uhr Stärken: Aufkl.Abt. etwa 50 Mann, I./Panz.G.R.111 etwa 80, II./Panz.G.R.111 etwa 100; der Div.-Führer meldet dem K.G., die Truppe sei „am Ende ihrer Kraft“ und Offiziere von solchem Persönlichkeitswert gebe es nur wenige. Um 13,00 Uhr dringt der Infanteriefeind bis Belka-Mitte vor, um 16,45 Uhr Belka gesäubert; um 17,10 Uhr Angriff in Btl.-Stärke aus Trostjanez-Ost (Smorodino) auf die Zuckerfabrik, durch Rest Panz.Pi.Btl.209 abgewiesen.
Reste der 19. Panz.-Div., le.F.H.Abt.818 und Sturmgeschützbattr. (10 Gesch.) unterstellt; G.D. übernimmt Abschnitt bis zur Worskla. [mehr ▸]
Am 11.8.43 unterstellt das Korps um 10,25 Uhr die Reste der 19. Panz.-Div. taktisch (ab 16,00 Uhr). Um 10,38 Uhr wird die le.F.H.Abt.818 (2 Battr.) unterstellt, um 13,05 Uhr eine Sturmgeschützbattr. zu 10 Geschützen zur Bereinigung des feindlichen Brückenkopfes. Abschnitt bis zur Worskla wird von G.D. übernommen; Panz.G.R.74 der 19. Panz.-Div. in HKL von der Worskla bis Trostjanez eingesetzt.
Angriff „Sandschlucht“ beseitigt den letzten Feindbrückenkopf westlich der Boromlja; Beute und Gefangene. [mehr ▸]
Ab 04,50 Uhr am 12.8.43 Angriff „Sandschlucht“ auf den letzten westlich der Boromlja befindlichen Feind: Feind im wesentlichen geworfen, Feindverluste, Beute und Gefangene. Um 02,00 Uhr wurde die Eisenbahnbrücke Trostjanez über die Boromlja von Panz.Pi.Btl.209 gesprengt. Gef.Std.-Wechsel um 13,50 Uhr in den Wald 3 km nördlich Maschtschanka.
Offiziermangel, darunter 4 Btl.-Kdr.; Btl. von ganz jungen Leutnants geführt. [mehr ▸]
Am 12.8.43 um 11,30 Uhr weist der Div.-Führer den Chef des Korps nochmals auf den Bedarf an Offizieren hin, besonders auf das Fehlen von 4 Btl.-Kdr.; Btl. werden teilweise von ganz jungen Leutnants geführt.
Kampfgruppe 19. Panz.-Div. nimmt Litowka; Angriff auf gewaltsame Erkundung beschränkt und eingestellt. [mehr ▸]
Am 13.8.43 greift die Kampfgruppe 19. Panz.-Div. (mit der Division) ab 16,30 Uhr Litowka an (G.D. wird selbst angegriffen): um 18,05 Uhr Litowka genommen, um 18,15 Uhr beschränkt das Korps den Angriff auf „gewaltsame Erkundung“; um 21,15 Uhr Angriff eingestellt, Gruppe in Ausgangsstellung zurück, mit eigenen Verlusten, aber auch mit Beute und Gefangenen.
Korps ordnet Abgaben an Nachbarn an: s.F.H.Abt.101, 4 Sturmgeschütze, Alarm-Btl. 332. J.D. und Stu.Gesch.Abt.911. [mehr ▸]
Am 13.–15.8.43 ordnet das Korps die Abgabe von Kräften an Nachbarn an: eine Battr. und später Reste der s.F.H.Abt.101 zur 57. J.D. (13.8.43), 4 Sturmgeschütze nach Bhf. Boromlja für die 57. J.D. (14.8.43), Alarm-Btl. 332. J.D. aus dem Brückenkopf Klimentoff zu G.D. (14.8.43), Stu.Gesch.Abt.911 der 57. J.D. unterstellt (15.8.43, 17,35 Uhr).
Gep. Gruppe (v. Lauchert) nach Norden von Boromlja geschickt, dann zurückgeführt; wird Armeereserve. [mehr ▸]
Am 17.8.43 befiehlt das Korps um 08,45 Uhr den sofortigen Abmarsch der gep. Gruppe (Führer Obstlt. v. Lauchert) in den Raum nördlich Boromlja zur Verfügung der Armee; um 10,07 Uhr Antreten; um 11,02 Uhr entscheidet das Korps, dass die Gruppe zunächst von der 11. Panz.-Div. zu führen ist; um 17,20 Uhr Befehl, die Gruppe anzuhalten und nach Buimer zurückzuführen; um 21,30 Uhr ist die Gruppe Armeereserve (für 18.8.43). Außerdem befiehlt das Korps um 11,37 Uhr die Übernahme einer Btl.-Breite von der 112. J.D.; um 17,40 Uhr Marsch W.R.55 in den Raum Panz.G.R.111.
Feind bricht bei 112. J.D. durch; PGR111 richtet Panzerabwehrfront Grusskoje–211,5 ein; 19. Panz.-Div. zur Armee herausgelöst. [mehr ▸]
Ab 05,55 Uhr am 18.8.43 Vorstoß von 20 – 30 Mann gegen Nikitowo abgewiesen; um 06,00 Uhr befiehlt das Korps die gep. Gruppe zur Verfügung LII. A.K. (Swetalowka); um 08,20 Uhr K.G.: 19. Panz.-Div. (mit Ausnahme von Panz.G.R.74 und einer Artl.-Abt.) wird zur Verfügung der Armee herausgelöst. Um 09,04 Uhr Durchbruch des Feindes bei 112. J.D.: Panz.G.R.111 mit Panz.Jg.Abt.61 richtet eine Panzerabwehrfront von Grusskoje bis 211,5 ein, II./Panz.G.R.110 nach Buimer; um 10,30 Uhr Div.Gef.Std.-Wechsel in den Nordrand Wald 4 km ostw. Artemowka.
Feind durchbricht das LII. Korps; Belka geräumt, Division auf Linie Belka – Buimer; keine zusammenhängende Front. [mehr ▸]
Am 18.8.43 durchbricht der Feind, von Panzern und starken inf. Kräften unterstützt, die Front des LII. Korps und stößt nach Süden und Südwesten vor; 11. Panz.-Div. im schweren Abwehrkampf, bei Gruschkoje werden 17 Panzer beobachtet. Infolge des tiefen Feindeinbruchs am linken Flügel schlägt der Div.-Kdr. das Absetzen in die Linie Belka – Buimer vor, das Korps befiehlt entsprechend; Belka muss aufgegeben werden („keine zusammenhängende Front“), abends wird die Linie Belka – Buimer mit schwachen Sicherungen besetzt.
Versprengte Teile der 112. J.D. unterstellt; 19. Panz.-Div. (außer Panz.G.R.73) ausgeschieden. [mehr ▸]
Am 18.8.43 unterstellt sich die Division versprengte Teile der 112. J.D. (II./G.R.278 und G.R.110). Die 19. Panz.-Div. ist mit Ausnahme Panz.G.R.73 aus dem Unterstellungsverhältnis ausgeschieden.
Absetzen auf den Oleschnja-Abschnitt am Tage; Nachhuten halten Feind bei Trostjanez und Stanowaja auf. [mehr ▸]
Am 19.8.43 wird die gep. Gruppe der 19. Panz.-Div. unterstellt (morgens), örtliche Einbrüche werden im Gegenstoß bereinigt. Um 08,35 Uhr orientiert Chef vor, dass sich die Division auf Oleschnja-Abschnitt absetzt (Div. „sträubt sich“ gegen Absetzbewegungen am Tage). Das Absetzen um 13,30 Uhr verläuft planmäßig, Nachhuten halten den Feind bei Trostjanez und Stanowaja auf; abends Div.Gef.Std. im Waldstück 2 km südostwärts Tschupachowka.
Division hinter dem Oleschnja-Abschnitt; 24 Feindpanzer bei Rassochowatoje; linke Flanke „in der Luft“. [mehr ▸]
Am 20.8.43 um 03,00 Uhr hat die Division mit Masse den Oleschnja-Abschnitt überschritten; morgens stellen sich 24 Feindpanzer bei Rassochowatoje bereit, Einbruch bei 19. Panz.-Div. Die linke Flanke der Division hängt „in der Luft“, daher wird Panz.A.A.11 zu ihrem Schutz angesetzt. Gegen 15,00 Uhr Einbruch bei Star. Iwanowka bereinigt; der Feind führt Kolonnen aus Nordosten heran. Um 17,30 Uhr Gef.Std.-Wechsel in den Wald 2 km südostwärts Lanratowka.
Keine Reserven, alle 100 – 200 m ein Soldat; Frontverkürzung durch Haltebefehl abgelehnt. [mehr ▸]
Am 20.8.43 um 17,00 Uhr gibt der Div.-Führer dem K.G. eine fernmündliche Beurteilung: Wenn der Gegner an irgendeiner Stelle angreift, stehen keinerlei Mittel und Reserven bereit; die Truppe ist durch die seit 2 Monaten ununterbrochenen Kämpfe übermüdet und erschöpft, alle 100 – 200 m steht nur noch ein Soldat. Er schlägt Frontverkürzung und Zurücknahme in eine Sehnenstellung vor; K.G. weist darauf hin, es gebe ein striktes Gebot, unter allen Umständen zu halten.
Durchbruch von über 10 Panzern bis Oleschnja nach Verlassen der Linie durch Sturmgeschütze; Gegenstoß, dann Oleschnja geräumt; etwa 600 Mann in Pjatkin. [mehr ▸]
Am 21.8.43 bricht der Gegner um 04,00 Uhr auf der Naht zwischen 11./19. Panz.-Div. durch und stößt mit mehr als 10 Panzern bis Oleschnja vor; der Pakriegel wird durchbrochen, weil vorn eingesetzte Sturmgeschütze zum Aufmunitionieren die Stellung verlassen hatten. Um 05,15 Uhr Gegenstoß (Panzer, Sturmgeschütze, Panz.Pi.Btl.209), um 09,45 Uhr Bereinigung Oleschnja abgeschlossen. Gegen 10,00 Uhr marschiert der Feind mit etwa 20 Panzern nach Bardanowka, gegen 11,00 Uhr stehen etwa 600 Mann Inf. in Pjatkin; ab 16,00 Uhr Stukaangriffe auf Pjatkin und Martynowka. Um 17,35 Uhr wird Oleschnja geräumt (im Ort etwa 12 Feindpanzer), abends nimmt der Feind Gorjaistowka und dringt in Star. Iwanowka ein.
Panz.-Rgt.15 wieder bei 11. Panz.-Div.; 19. Panz.-Div. übernimmt panzermäßigen Schutz gegen Pjatkin. [mehr ▸]
Am 21.8.43 untersteht um 13,25 Uhr das bisher bei der 19. Panz.-Div. eingesetzte Panz.-Rgt.15 wieder der 11. Panz.-Division; um 22,30 Uhr gibt das Korps Kenntnis von einem Befehl an die 19. Panz.-Div., den panzermäßigen Schutz gegen Pjatkin zu übernehmen, wodurch eigene Panzer zur Abwehr frei werden.
Artilleriemunition noch etwa 10 Schuss je Batterie; Nachrichtenausfall bei Sturmgeschützen. [mehr ▸]
Am 21.8.43 ist um 14,40 Uhr die Munitionslage der Artillerie schwierig, pro Batterie noch etwa 10 Schuss (Meldung an Korps); das Einfangen der einzelnen Sturmgeschütze ist wegen Ausfalls der Nachrichtenmittel schwierig.
I./Panz.G.R.110 noch 43 Köpfe, Rest in Star. Iwanowka eingeschlossen; Division meldet, ohne neue Kräfte nicht mehr abwehrfähig. [mehr ▸]
Am 22.8.43 beträgt um 00,30 Uhr die Stärke des I./Panz.G.R.110 noch 43 Köpfe; um 01,50 Uhr ist der Rest I./Panz.G.R.110 in Star. Iwanowka umgangen und eingeschlossen, um 07,00 Uhr stößt er nach Westen durch; II./Panz.G.R.111 weicht an den Südostrand von Gorjaistowka aus. Um 01,15 Uhr schildert der Div.-Führer dem Chef des Stabes, dass die Division ohne Heranführung neuer Kräfte nicht weiter in der Lage ist, Abwehrkampf zu führen; Antwort: Abwehrkampf sei mit der gep. Gruppe der Division zu führen.
Fla-Btl.(mot)616, Pi-Lehr-Btl.1, Pi-Btl.48 und Teile W.R.55 unterstellt. [mehr ▸]
Am 22.8.43 werden der Division unterstellt: Fla-Btl.(mot)616 (gegen 05,00 Uhr), Pi-Lehr-Btl.1 und Pi-Btl.48 (06,20 Uhr), Teile W.R.55 (06,35 Uhr). Im Laufe des Tages entscheidet das Korps, dass Pi-Lehr-Btl.1 und Pi-Btl.48, sofern bereits wie befohlen eingesetzt, bei der Division verbleiben; 19. Panz.-Div. riegelt den Feindeinbruch von Süden ab, 11. Panz.-Div. beteiligt sich von Westen.
Angriff auf Star. Iwanowka tagsüber abgebrochen; abends bis Ortsmitte, durch Dunkelheit angehalten. [mehr ▸]
Am 22.8.43 muss die gep. Gruppe den ab 07,50 Uhr laufenden Angriff auf Star. Iwanowka um 11,30 Uhr wegen starker Abwehr mit Pak, Gr.W. und Artl. abbrechen. Im Verlauf des Abends dringt der Angriff bis in die Ortsmitte von Staro Iwanowka vor, muss aber wegen völliger Finsternis angehalten werden; um 23,40 Uhr wird die Befehlsführung für den Angriff am 23.8.43 dem Kdr. Panz.-Rgt.15 übertragen (Panz.-Rgt.15, I./Panz.G.R.110 ohne 1., Pi-Lehr-Btl.1, Pi-Btl.48).
Staro Iwanowka in eigener Hand, Lücke zu Budnoje; Angriff aus Oleschnja abgewiesen; Anerkennung des O.B. [mehr ▸]
Am 23.8.43 ab 05,00 Uhr Feindangriff in Stärke von 3 Inf.-Btl. aus Oleschnja bleibt liegen; eigener Angriff im Raum Star. Iwanowka — 2 T34 abgeschossen; um 09,00 Uhr ist Staro Iwanowka ganz in eigener Hand, die Lücke zwischen Star. Iwanowka und Budnoje bleibt bestehen. Abends schiebt sich der Feind mit inf. Kräften näher an die HKL; morgens sehr starke eigene Luftwaffentätigkeit (etwa 150 Maschinen). Um 07,15 Uhr übermittelt K.G. die besondere Anerkennung des O.B.
Angriff auf Nowopostroika abgewiesen, Angriff ins Schluchtengelände, Einbruch mit Panzern bei Budnoje; weiterer Tagesverlauf nicht überliefert. [mehr ▸]
Am 24.8.43 bis 06,20 Uhr: um 01,00 Uhr Angriff von 1 – 2 Kp. Infanterie gegen Nordrand Nowopostroika abgewiesen; um 04,00 Uhr greift II./Panz.G.R.110 mit Teilen Panz.-Rgt.15 in das Schluchtengelände an (1 T 34 abgeschossen); in Budnoje gelingt dem Gegner ein Einbruch mit Panzern und aufgesessener Infanterie, Gegenstoß angesetzt. Der weitere Verlauf des Tages ist in der Quelle nicht überliefert (KTB-Seite 159 fehlt).
Planmäßiges Absetzen; Befehl für Absetzen in der Nacht 25./26.8.43; Hinweis auf nicht überwachbare 6 km offene Flanke. [mehr ▸]
Am 25.8.43 verlaufen die Absetzbewegungen weiterhin planmäßig, die HKL wird besetzt, Pi-Lehr-Btl.1 und Pi-Btl.48 werden zum XXIV. Panz.-Korps entlassen. Um 16,45 Uhr ergeht der Div.-Befehl für das Absetzen in der Nacht 25./26.8.43; das Korps wird auf die Unmöglichkeit der Überwachung der 6 km tiefen offenen Flanke hingewiesen (Worskla-Tal versumpft und verschilft, einige Furten). Um 18,00 Uhr Stellungswechsel des Div.Stabes in ein Waldstück nordwestlich Laski, das Absetzen hat um 19,30 Uhr planmäßig begonnen.
Nachhuten weichen vor Feinddruck; Feind mit Panzern und StuG besetzt Rybalske, Bandury und rückt von Grun nach Süden vor. [mehr ▸]
Am 26.8.43 stehen die Nachhuten (Panz.G.R.110 bei 202,4, Panz.G.R.111 1 km nordwestl. Gidony); um 07,35 Uhr orientiert K.G. über Feindangriff mit Panzern und Infanterie, Absicht Stoß auf Lewtschenki und Sinkiw; 19. Panz.-Div. muss halten, daher Befehl an 11. Panz.-Div.: Stoß von Grun nach West-Süd-West. Um 11,00 Uhr setzt der Gegner Panzer an und dringt aus Iwachi nach Süden vor; um 12,30 Uhr setzen sich beide Nachhutgruppen vor starkem Feinddruck ab (rechte nach Rubany, linke an den Südrand Grun); der Feind besetzt u. a. Rybalske, Bandury. Abends Anmarsch von Panzern und Sturmgeschützen von Grun nach Süden und Südwesten.
Fla-Btl.(mot)616 und W.R.55 zur 19. Panz.-Div.; Panzer A.O.K. 4 genehmigt Zurücknahme der HKL. [mehr ▸]
Am 26.8.43 wird Fla-Btl.(mot)616 der 19. Panz.-Div. unterstellt (10,06 Uhr; die Hälfte der Heer.Flak-Abt.277 zu Panz.G.R.110), III./W.R.55 entlassen (vormittags), II./W.R.55 der 19. Panz.-Div. zugeführt (19,00 Uhr). Um 18,15 Uhr genehmigt Panzer A.O.K. 4 die Zurücknahme der HKL; um 15,00 Uhr Verlegung der Panz.Aufkl.Abt.11 in den Wald hart nordostwärts Belsk.
Alarmeinheiten aus rückwärtigen Teilen; Batterien zu Fuß, zusammengelegte Kp., 1./Panz.A.R.119 als Infanterie. [mehr ▸]
Am 26.8.43 um 17,00 Uhr Kommandeurbesprechung: Überprüfung der rückwärtigen Teile und Trosse zur Aufstellung von Alarmeinheiten (Heer.Flak-Abt.277 und Stu.Gesch.Abt.911 je eine Batterie zu Fuß; in jedem Panz.Gren.Btl. 3 Schützen-Kp. zu 2 Kp. zusammengelegt; Stu.Gesch.Abt.911 zu 2 Batterien; Panz.Jäg.Abt.61 zu 1 Kp.); 1./Panz.A.R.119 wird zu Fuß als Inf.-Kp. zusammengestellt.
Nachhuten weichen; Einbrüche bei Panz.G.R.110 und Budy; Zurücknahme in neue HKL ab 20,00. [mehr ▸]
Am 27.8.43 weichen die Nachhuten unter Pak- und Gr.W.-Feuer; der Feind besetzt u. a. den Südteil von Jassenowoje. Um 15,30 Uhr Einbruch in breiter Front bei Panz.G.R.110, Gegenstoß unter Einsatz aller Reserven; der Feindeinbruch in den Nordteil Budy wird am späten Nachmittag bereinigt. Ab 20,00 Uhr Zurücknahme in die neue HKL, durch neuen Feindangriff verzögert; um 19,00 Uhr neuer Div.Gef.Std. im Wald 2 km südostw. Kurtiukowo.
Feind sickert zwischen Pi.Btl.209 und I./PGR110 durch; Gegenstoß stellt Linie ostwärts Belsk her. [mehr ▸]
Am 28.8.43 sickert der Gegner während der Nacht zwischen den Stellungen des Panz.Pi.Btl.209 und des I./Panz.G.R.110 durch, Verbindung kann nicht hergestellt werden, Lage völlig unklar. Um 08,30 Uhr Entschluss der Division, durch Angriff die Lage wiederherzustellen und eine neue Linie etwa am Ostrand von Belsk bis 173,2 zu gewinnen; um 14,00 Uhr gelingt durch Gegenstoß mit Panzerunterstützung eine etwas zusammenhängende Linie ostwärts Belsk. Hauptproblem bleibt die Verbindung zur 7. Panz.-Div.; Korpsbefehl: rechter Flügel nach 94,2.
Div.-Kampfschule trifft in Laski ein; Masse der Schüler zurück zu den Rgt. [mehr ▸]
Am 28.8.43 trifft die Div.-Kampfschule um 10,15 Uhr in Laski ein; Div. muss sich entschließen, die Masse der Schüler den Rgt. wieder zur Verfügung zu stellen. Fla-Btl.(mot)616 hat nach Eintreffen die Heer.Flak-Abt.277 abgelöst; die Kampfschule mit Rest nach Glinsk.
Hoth beim Div.-Stab; Div.-Führer meldet, Division könne Angriff größeren Stils nicht abwehren. [mehr ▸]
Am 30.8.43 um 11,45 Uhr lässt sich der O.B. der 4. Panzerarmee, Generaloberst Hoth, in die Lage einweisen; der Div.-Führer meldet, dass die Division bei ihrer augenblicklichen Stärke einen feindlichen Angriff größeren Stils nicht abzuwehren vermag.
Trommelfeuer und Feindangriff: Einbruch in PGR110 und I./PGR111, das sich auflöst; Panz.-Rgt.15 greift Richtung Dobshok an. [mehr ▸]
Am 31.8.43 ab 08,00 Uhr Artl.-Trommelfeuer von etwa 1 Stunde auf dem gesamten Div.-Abschnitt, um 09,00 Uhr Feindangriff: Einbruch in beide Btl. Panz.G.R.110 und I./Panz.G.R.111; Auffangstellung entlang des Walles (+23,0), breite Lücke zwischen den Rgt. Panz.-Rgt.15 zum Gegenangriff in den Raum nördlich Cholodiwschtschina; der Einbruch vor I./Panz.G.R.110 wird um 12,30 Uhr bereinigt; Reste des völlig aufgelösten I./Panz.G.R.111 sammeln in Ssarantschewka; Panz.Aufkl.Abt.11 wehrt 4 Feindangriffe ab. Um 14,10 Uhr schlägt der Div.-Führer Zurücknahme in eine neue Linie (entlang des Tatarenwalles) vor; Panz.-Rgt.15 stößt Richtung Dobshok vor, um 18,40 Uhr Feindpanzer in Dobshok.
le.Art.Abt.818 bei 19. Panz.-Div.; Pi.Btl.666 unterstellt; K.G. befiehlt Zurücknahme der HKL. [mehr ▸]
Am 31.8.43 tritt um 15,00 Uhr le.Art.Abt.818 vorübergehend unter den Befehl der 19. Panz.-Div.; um 18,45 Uhr unterstellt das Korps das Pi.Btl.666. Um 21,15 Uhr befiehlt K.G. die Zurücknahme der HKL in die Linie 3,0 – 186,4 – Bachabschnitt – Vieh-Kolchos – Ssarantschewka-Süd – Timtschenka (Anschluss zur 7. Panz.-Div. bei Furt Mlinki, zur 19. Panz.-Div. bei Timtschenka).
Planmäßiges Absetzen; Vorstöße abgewiesen; Feindangriff am 2.9.43 mit 4 – 5 Div. erwartet, HKL dünn besetzt. [mehr ▸]
Am 1.9.43 beginnt um 03,30 Uhr die Absetzbewegung unter Belassung starker Nachhuten, planmäßig; im Laufe des Tages werden mehrere kampfkräftige Vorstöße in Kp.-Stärke abgewiesen; gegen Abend verstärkter Feinddruck auf die Nachhuten am Tatarenwall, Panz.-Rgt.15 zum Gegenstoß angesetzt, Nachhut mit Dunkelheit zurückgenommen. Beurteilung (Cheforientierung): Feind wird morgen vermutlich in breiter Front angreifen, ihm stehen 4 – 5 Div. und überlegene Artl. zur Verfügung; die eigene HKL ist nur dünn besetzt.
Mangel an Nachrichtenmitteln, schlechter Ersatz durch Trosse und Alarmeinheiten. [mehr ▸]
Am 1.9.43 Schwierigkeiten: Mangel an Nachrichtenmitteln, schlechter Ersatz durch Trosse und Alarmeinheiten, der sich teilweise ungünstig auf den Geist der Kp. auswirkt; Einzelbefehle zur Auflösung und Umgruppierung von Alarmeinheiten, der Kampfschule und Unterführerlehrgängen.
Feind durchbricht Sicherungen des Pi-Btl.209; Höhe 190,3 aufgegeben, Höhe 186,4 feindbesetzt. [mehr ▸]
Am 2.9.43 muss das Pi-Btl.666 entgegen dem ursprünglichen Korpsbefehl am rechten Flügel des Panz.G.R.111 eingesetzt werden; 190,3 muss aufgegeben werden; um 12,30 Uhr bricht feindliche Infanterie durch die Sicherungen des Pi-Btl.209 durch; 13,15 Uhr Feindangriff von 120 Mann auf 186,4 abgewiesen, um 16,10 Uhr Angriff mit Panzerunterstützung gegen 186,4. Um 18,15 Uhr Einbruch am rechten Flügel der Panz.A.A.11; um 23,22 Uhr gelingt es der Panz.A.A.11 nicht, die stark feindbesetzte Höhe 186,4 zu nehmen.
Kämpfe um Höhen 186,4 und 180,4; zwei Gegenangriffe riegeln den Einbruch ab; Panzergruppen nehmen +3,0 und 180,4. [mehr ▸]
Am 3.9.43 wird um 07,00 Uhr die Höhe 186,4 vorübergehend wieder genommen, um 07,40 Uhr ist sie wieder feindbesetzt; um 11,45 Uhr beginnt der erwartete Feindangriff (Ziel 180,4); um 12,45 Uhr hat II./Panz.-Rgt.15 186,4 besetzt; um 16,35 Uhr wurde der Feindeinbruch durch 2 Gegenangriffe z. T. abgeriegelt, z. T. fast ganz bereinigt; um 17,45 Uhr hat die rechte Panzergruppe +3,0 erreicht, die linke Höhe 180,4 genommen.
Verschlammte MG, keine Reserven, knappe s.F.H.-Munition; 2 cm Flak fällt durch Brandsprengmunition aus. [mehr ▸]
Am 3.9.43 laut Meldungen: Maschinengewehre derart verschlammt, dass sie erst nach Reinigung wieder gebrauchsfertig sind (07,40 Uhr); Reserven zu Gegenstößen sind nach restloser Auskämmung von Trossen und nach Auflösung des Ersatz-Btl. und der Kampfschule nicht mehr vorhanden (07,45 Uhr); s.F.H.-Munition sehr knapp geworden (14,15 Uhr); nicht alle Wagen konnten sich gleichzeitig vom Feind lösen, andere durch techn. Schäden und Feindeinwirkung nicht mehr voll einsatzbereit; dauernder Ausfall der besonders wertvollen 2 cm Flak-Geschütze durch Rohrkrepierer infolge Brandsprengmunition (16,35 Uhr).
Artillerie (le.F.H.Abt.818, s.F.H.Abt.108) und ein Straßenbau-Btl. werden zugeführt. [mehr ▸]
Am 3.9.43 orientiert um 17,50 Uhr der Chef, dass der Div. unter dem Art.Rgt.Stab z.b.V.70 die le.F.H.Abt.818 und die s.F.H.Abt.108 (RSO) zugeführt werden zum Einsatz hinter dem rechten Flügel der Div. durch Arko 144, außerdem ein Straßenbau-Btl. aus dem Raum Sinkiw unterstellt und nach Batki zugeführt wird. Um 19,30 Uhr melden sich Kdr. Artl.Rgt.Stb.z.b.V.70 und Kdr. W.R.55.
Feind sickert durch den Tatarenwall nach Batki; Höhe 180,4 mehrfach verloren und genommen; schwerer Abwehrkampf am Nordwestrand Batki. [mehr ▸]
Am 4.9.43 beginnt um 04,00 Uhr der Feind, zunächst unbemerkt, durch die Mulde entlang des westlichen Tatarenwalles durchzusickern, überläuft die Stellungen der Panz.A.A.11 und dringt nach Batki ein; ein Gegenstoß der linken Panzergruppe bringt den Feindangriff zum Stehen. Höhe 180,4 geht mehrfach verloren und wird wieder genommen (16,00 Uhr in eigener Hand, um 19,00 Uhr Ostteil wieder verloren); abends Gruppe unter dem IIa der Div. am Nordwestrand Batki in schwerem Abwehrkampf; Korps schlägt vor, mit Panz.Pi.Btl.209 die Straße nach Oposchnja zu sperren.
Radf.Straßenbaubtl.507 Panz.G.R.110 unterstellt; G.D. unter XXXXVIII Panzerkorps, Angriff geplant. [mehr ▸]
Am 4.9.43 meldet sich um 05,45 Uhr der Adjutant Radf.Straßenbaubtl.507 (das Btl. hat in Rjabuschin gesammelt und hat keinen Befehl zum Weitermarsch nach Batki); um 13,35 Uhr trifft das Btl. ein und wird Panz.G.R.110 unterstellt. Um 08,15 Uhr orientiert der K.G. über die Unterstellung G.D. unter XXXXVIII Panzerkorps; Angriff mit dieser Division nach der Bereinigung der Lage bei Sinkiw im Abschnitt der 11. Panz.-Div. geplant.
Korps verschiebt Grenzen: G.D. übernimmt Abschnitt bis Höhe 180,4; Panz.-Rgt.15 G.D. für den Angriff unterstellt. [mehr ▸]
Am 5.9.43 um 08,43 Uhr Korpsbefehl: G.D. übernimmt bis 17,00 Uhr den Abschnitt Worskla bis Batki ausschl., bis 6.9.43 06,00 Uhr den Abschnitt bis 180,4 einschließlich; Panz.-Rgt.15 wird G.D. für den Angriff unterstellt; 11. Panz.-Div. übernimmt am 6.9.43 um 05,00 Uhr den Abschnitt 180,4 ausschl. bis St. Michaelowka (einschl.). Um 11,30 Uhr orientiert der K.G. über den geplanten Angriff G.D. in 3 Gruppen aus dem Raum Glinsk – Batki nach Norden; der Div.-Kdr. schlägt vor, den Angriff aus dem Raum 180,4 nach Osten zu führen.
Feind Richtung Oposchnja umgeht Panz.A.A.11 und dringt in Batki ein; Batki gesäubert; Division meldet fehlende Reserven. [mehr ▸]
Am Nachmittag des 5.9.43 dringt der Feind, jetzt auch mit Panzern (ab 14,00 Uhr), in Richtung Oposchnja vor, Panz.Pi.Btl.209 muss ausweichen; um 16,10 Uhr hat der Feind den rechten Flügel der Panz.A.A.11 umgangen und ist in den Ostteil Batki eingedrungen, Panz.-Rgt.15 säubert mit der Aufkl.Abt. Batki (abgeschlossen 18,45 Uhr). Um 17,45 Uhr Einbruch auf der Naht zwischen den Btl. Panz.G.R.111, um 18,55 Uhr zum Stehen gekommen (Feind: Inf., 2 Sturmgeschütze, 2 Panzer). Um 16,50 Uhr Meldung an Korps über das völlige Fehlen von Reserven.
Angriffe abgewiesen; Div. „völlig machtlos“ gegen Einsickern durch Sonnenblumenfelder; 7 Panzer vernichtet. [mehr ▸]
Am 6.9.43 werden nachts und morgens Einbrüche und Angriffe abgewehrt; um 09,15 Uhr befiehlt das Korps, den linken Flügel in die Linie Timtschenka-Süd, Höhenzug südlich der Orte Pankoff und Knjashewa zurückzunehmen. Um 12,00 Uhr starker Angriff aus dem Wald südlich Ssarantschewka, „empfindliche eigene Ausfälle“; um 15,50 Uhr sickert der Feind durch hohe Sonnenblumenfelder, und um 16,40 Uhr meldet die Div., sie sei gegen den unbemerkt einsickernden Gegner „völlig machtlos“. Um 18,15 Uhr vernichten die Panzer-Abt., II./Panz.A.R.119 und eine Nebelwerfer-Battr. zusammen 7 Feindpanzer.
Neue Abschnittsgliederung: PGR110 mit Pi-Btl.666 und StuG-Abt. rechts, PGR111 Mitte, Panz.A.A.11 links; Ablösung durch G.D. angekündigt. [mehr ▸]
Am 6.9.43 Neugliederung des Abschnitts der Division: rechts Panz.G.R.110 (ohne II.), Pi-Btl.666, Sturm-Gesch.Abt.911, 1.(Sf)/Panz.Jg.Abt.61; Mitte Panz.G.R.111 mit Fla-Btl.(mot)616 (unterstellt); links Panz.A.A.11 mit unterst. Panz.Pi.209 u. H.Fl.Abt.277; II./Panz.G.R.110 Div.-Reserve; Panz.-Rgt.15 zur Verfügung der Div.; Artl. nach Gruppen, III./W.R.55 dem Pz.A.R.119 unterstellt. Radf.Straßenbaubtl.507 ist nach erfolgter Ablösung zu entlassen; um 19,00 Uhr Vororientierung Korps über bevorstehende Ablösung durch G.D. bis einschl. 180,4.
Stu.Gesch.Abt.911 hat nur 1 einsatzbereiten Wagen. [mehr ▸]
In der Neugliederung des Abschnitts (6.9.43) hat die Sturm-Gesch.Abt.911 „z.Zt. nur 1 Wagen einsatzbereit“.
G.D. kann nicht planmäßig ablösen; Feindangriffe auf ganzem Abschnitt; Höhe 167,0 verloren und genommen; Gef.Std. nach Kirilo Annowka. [mehr ▸]
Am 7.9.43 kann G.D. die Ablösung nicht mehr planmäßig durchführen, der Feind sickert weiter in die Waldstücke nordwestlich Batki und nach Batki-Nord hinein (02,00 Uhr); um 04,00 Uhr Übernahme des neuen Abschnitts, um 08,20 Uhr ist nach Ansicht G.D. Höhe 180,4 aufzugeben. Im Laufe des Tages anhaltende Feindangriffe auf dem ganzen Div.-Abschnitt (Höhe 167,0 vorübergehend verloren, im Gegenstoß wiedergenommen), schwerer Abwehrkampf des II./Panz.G.R.110; um 18,00 Uhr neuer Gef.Std. Kirilo Annowka; am späten Nachmittag stößt der Gegner mit Panzerkräften bis nach Batki und Dranye.
Korps befiehlt Abbiegen des rechten Flügels, Abgabe des Pi-Btl.666 und Verschiebung nach links. [mehr ▸]
Am 7.9.43 um 16,45 Uhr Vororientierung Korps: der rechte Flügel der Division wird in der Nacht in Höhe 2,5 – 177,3 abgebogen, das Pi-Btl.666 ist herauszulösen und abzugeben; die Division kann nach Abgang des Pi-Btl.666 nach links verlängern, da etwa 40 Mann Ersatz für Panz.Aufkl.Abt.11 eingetroffen sind. Um 18,40 Uhr fernmündlicher Korpsbefehl über Verschiebung der Division nach links und Abbiegen des rechten Flügels in die Linie +2,5 – +0,1 – +3,7 – 177,7.
Absetzen in rückwärtige Linie; Gegenstoß bei 167,0, 2 Feindpanzer abgeschossen; Brücken bei Rjabuschin gesprengt. [mehr ▸]
Am 8.9.43 morgens Gliederung der eigenen Panzerkräfte (Gruppe Sturmgeschütze bei 177,3, zwei Panzergruppen); um 10,55 Uhr Befehl zum Absetzen in eine rückwärtige Linie wegen Feindeinbruchs bei 19. Panz.-Div. (K.G. gibt Einzelbefehle am Div.Gef.Std.). Um 18,15 Uhr eigener Gegenstoß bei 167,0 erfolgreich, südlich Chripki werden 2 Feindpanzer abgeschossen; um 19,00 Uhr bricht der Feind mit etwa einem Btl. westlich der Rollbahn in die Stellungen am linken Flügel ein; um 23,00 Uhr sind die Absetzbewegungen gelungen, die Brücken südlich Rjabuschin konnten trotz Feindangriffs gesprengt werden.
Stab und III./W.R.55 zur 19. Panz.-Div.; 3 Panzer unterstützen deren rechten Flügel. [mehr ▸]
Am 8.9.43 sind Stab und III./W.R.55 zur 19. Panz.-Div. zu entlassen; zur Unterstützung des zurückgehenden rechten Flügels der 19. Panz.-Div. werden 3 Panzerkampfwagen in den Raum nördlich Arteljarschtschina abgezweigt.
Angriff eines Btl. mit über 10 Panzern, Einbruch in PGR111; Aufkl.Abt. weicht; 2 Panzer und 4 StuG abgeschossen; abends Einbruch in Arteljarschtschina. [mehr ▸]
Am 9.9.43 ab 04,00 Uhr Einrichtung zur Verteidigung in der neuen HKL, gepanzerte Nachhuten südlich Risnyki und Strelewschtschina im Kampf mit vorfühlendem Gegner; um 12,20 Uhr werden sämtliche Kampfwagen des Panz.-Rgt. am Nordrand von Pokrowskoje zusammengezogen. Um 16,25 Uhr greift ein Feind-Btl. mit Unterstützung von mehr als 10 Panzern von 130,1 an, Einbruch in die Stellung des Panz.G.R.111, Masse Panz.Aufkl.Abt.11 zieht sich kämpfend bis an den Nordrand Arteljarschtschina zurück; um 19,15 Uhr hat die Panzergruppe 2 Panzer und 4 Sturmgeschütze des Gegners abgeschossen; um 22,10 Uhr bricht der Gegner mit 6 Panzern in den Nordteil Arteljarschtschina ein, der Gegenstoß in der Dunkelheit gelingt nicht.
Armee genehmigt Zurücknahme der HKL nicht (Vorschlag der Division abgelehnt); HKL zu halten; Gegenstoß mit gep. Gruppe G.D. geplant. [mehr ▸]
Am 9.9.43 um 15,20 Uhr Vororientierung Chef des Stabes über voraussichtliche Zurücknahme der vorderen Linie (Nacht 9./10.9.43); die Division schlägt die Linie 172,6 – 169,3 – 170,1 – 165,0 vor und meldet pflichtgemäß, dass der Abschnitt der Div. um 4 km länger würde, also mehr als der Abschnitt eines Rgts. Um 18,45 Uhr Befehl des Korps: Armee hat die Zurücknahme der HKL nicht genehmigt, die HKL ist zu halten, evtl. Einbrüche sind durch Gegenangriffe zu bereinigen; Korps beabsichtigt Gegenstoß im Abschnitt der 11. Panzerdivision unter Einsatz einer gep. Gruppe G.D.
Letzte 8,8 cm Flak ausgefallen; Stu.Gesch.Abt.911 mit 2 Battr. zu je 4 Geschützen. [mehr ▸]
Am 9.9.43 fällt um 17,15 Uhr die letzte einsatzbereite 8,8 cm Flak aus; um 22,30 Uhr wird die Stu.Gesch.Abt.911, inzwischen wieder zu 2 Battr. gegliedert (je 4 Geschütze), Panz.G.R.110 bzw. 111 unterstellt, Stab verbleibt zunächst bei Panz.G.R.110.
Versuche, Arteljarschtschina zu nehmen, scheitern; etwa 40 Feindpanzer bei Risnyki; Panzerangriff auf PGR110; abends Absetzen. [mehr ▸]
Am 10.9.43 scheitern am Vormittag auch der 2. Versuch der Aufkl.Abt., Arteljarschtschina ganz zu nehmen (10,45 Uhr). Panz.G.R.111 verteidigt sich gegen einen starken Feindangriff mit Panzerunterstützung; die alte HKL kann nur noch durch Gruppen und Doppelposten besetzt werden; die Luftaufklärung erkennt etwa 40 Feindpanzer im Raum Risnyki. Um 16,45 Uhr greift der Feind mit Panzern und aufgesessener Infanterie Panz.G.R.110 an; dem Panzerangriff können nur die noch vorhandenen Sturmgeschütze entgegengestellt werden, die von Norden vordringenden Feindpanzer können zunächst nicht aufgehalten werden; abends Absetzen auf neue Stellungen, um 19,00 Uhr Div.Gef.Std. Cholodnaja Balka.
II./Art.Abt.108 zugeführt; K.G. überbringt neuen Armeebefehl, Absetzen beschleunigt. [mehr ▸]
Am 10.9.43 wird um 13,40 Uhr der Div. die II./Art.Abt.108 unterstellt und zugeführt (Div. äußert Bedenken über den zugewiesenen Abschnitt); um 15,00 Uhr K.G. am Div.Gef.Std., neuer Armeebefehl — sämtliche Erkundungen und Vorbereitungen werden beschleunigt.
Feind in Galijka; Pi.Btl.209 verliert letzten Offizier; Angriff mit 4 T34 und Einbruch; Gegenstoß auf 165,0 misslingt, Mannschaften erschöpft. [mehr ▸]
Am 11.9.43 dringt der Feind morgens in Galijka ein (07,35 Uhr Angriff von Infanterie mit 6 Panzern von 170,2); um 12,45 Uhr verliert Panz.Pi.Btl.209 den letzten Offizier und geht zurück, Aufkl.Abt. säubert Korezkij; um 16,00 Uhr greift der Feind mit 5 Inf.-Kp. die Stellung der 2./Panz.A.A.11 an, durch schneidig geführten Gegenstoß abgewiesen. Um 18,30 Uhr Angriff mit 4 T34 und aufgesessener Inf. auf Panz.G.R.111, der Inf. gelingt es, in die Stellungen einzudringen, Gegenstoß angesetzt; Kampf um 165,0 (21,00 Uhr), Gegenstoß mißlungen (22,30 Uhr), „Mannschaften total erschöpft und völlig durchnäßt“; Gegenstoß bei Morgengrauen angesetzt.
Zunehmender Mangel an Artl.-Munition stellt Abwehrkampf für den 12.9.43 in Frage. [mehr ▸]
Am 11.9.43 meldet die Div. um 21,25 Uhr wiederholt, dass durch Mangel an Artl.-Munition, der sich immer ernster bemerkbar macht, der Abwehrkampf für den 12.9.43 in Frage gestellt wird.
Einbruch Dubini bereinigt; PGR111 nimmt Höhe 165,0; Korps verlangt Abschnitt des Pi-Btl.19 (+2 km HKL). [mehr ▸]
Am 12.9.43 wird frühmorgens ein erneuter Einbruch Dubini mit Unterstützung einer Panzergruppe der Div. bereinigt; um 05,00 Uhr tritt Panz.G.R.111 zum planmäßigen Angriff auf Höhe 165,0 an, um 05,45 Uhr ist die Höhe in eigener Hand; um 11,00 Uhr erneuter Feindangriff auf 165,0 und die Höhe ostwärts davon. Um 10,10 Uhr Befehl Korps: Einbruch am linken Flügel 19. Panz.-Div. — 11. Panz.-Div. hat das Herauslösen des Pi-Btl.19 durch eine Panzergruppe zu ermöglichen und den Abschnitt dieses Btl. zu übernehmen, was die HKL der Division um weitere 2 km verlängert; Div. meldet, dass eine inf. Besetzung nicht möglich ist.
Korps hält am Ablösebefehl für Pi-Btl.19 fest; neue Grenzen; Div. verlegt Schwerpunkt nach links; „außerordentliche Verknappung von Artl.-Munition“. [mehr ▸]
Am Nachmittag des 12.9.43 orientiert das Korps um 13,10 Uhr, dass die Zurücknahme der HKL voraussichtlich nicht erfolgt, da sich die Lage 19. Panz.-Div. gefestigt hat; der Befehl zur Ablösung des Pi.Btl.19 durch 11. Panz.-Div. bleibt bestehen; um 14,05 Uhr Vororientierung, dass G.D. nach links verlängern muss; um 16,45 Uhr neue Abschnittsgrenzen vom Korps befohlen. Die Division beobachtet starke Ansammlungen in Gontari und Grischki (5 Panzer, starker Lkw.-Verkehr), verlegt den Schwerpunkt der Division von rechts nach links und meldet „außerordentliche Verknappung von Artl.-Munition“.
11. Panzer-Division
Neuzuweisung durch OKH (Zuw.Verfg.OKH/Gen.St.d.H.GenQu/Abt.III/Gr.V(K) III Az. 2086/1 Nr.I/42 993/43 geh. v.4.8.1943).
Granatwerferfeuer auf Aufkl.Abt.; tiefer Einbruch bei 19. Panz.-Div.; Panzergruppe Panz.-Rgt.15 zu ihr; Btl.-Angriff auf 170,1 abgewiesen. [mehr ▸]
Am 13.9.43 seit Mitternacht bis 03,00 Uhr sehr starkes Granatwerferfeuer aus etwa 3 Battr. auf die Panz.Aufkl.Abt.11; 19. Panz.-Div. bricht die Bereinigung ab und verlegt die Linie unter Aufgabe von Dubini – Tarany zurück. Um 07,00 Uhr orientiert das Korps über tiefen Feindeinbruch bei der 19. Panz.-Div.; Div. erhält Befehl, eine Panzergruppe unter Führung Kdr. Panz.Rgt.15 in Marsch zu setzen, die aus eigenem Entschluss sofort abrückt; um 11,00 Uhr wird die Führung der zusammengefassten Panzergruppe auf Befehl des Korps dem Kdr. Panz.Rgt. der 19. Panz.-Div. übertragen, Kdr. Panz.Rgt.15 wird entlassen. Nachmittags erkennt die Luftaufklärung gut getarnte, massierte Bereitstellung von Infanterie- und Panzerkräften im Raum Arteljarschtschina – Logodi; gegen 16,20 Uhr Angriff in Btl.-Stärke auf 170,1, unter hohen Feindverlusten abgewiesen (17,00 Uhr).
G.D. übernimmt rechten Flügel; Höhe 169,3 besetzt, aufgegeben, wieder besetzt; Zug Fla-Btl.(mot)616 zu PGR110. [mehr ▸]
Am 13.9.43 beginnt vormittags die Ablösung am rechten Flügel der Panz.A.A.11 durch G.D.; um 13,30 Uhr wird anstelle Panz.Pi.Btl.209 ein neu aufgestellter Inf.-Zug des Fla-Btl.(mot)616 mit 2 2 cm zu Panz.G.R.110 in Marsch gesetzt. Um 17,30 Uhr meldet Panz.A.A.11, dass G.D. Höhe 169,3 besetzt hat (Übernahme des rechten Flügels wird wirksam), um 19,40 Uhr hat G.D. die Höhe wieder aufgegeben, um 22,35 Uhr wird sie wieder durch G.D. besetzt.
Feindangriff; Nowosselowka verloren und im Gegenangriff genommen, Panzer, Sturmgeschütze und Pak vernichtet. [mehr ▸]
Am 14.9.43 ab 12,00 Uhr Feindangriff in breiter Front mit Unterstützung von 3 Feindpanzern aus dem Raum Logodi (Stoßrichtung 165,0) und in Stärke eines Inf.-Btl. aus dem Raum westlich Gontari; der Feind nimmt Nowosselowka; Höhe 165,0 vorübergehend verloren, wieder genommen. Um 15,10 Uhr Gegenangriff von Westen, um 16,30 Uhr Nowosselowka wieder genommen („erhebliche blutige Verluste“, mehrere Panzer, Sturmgeschütze und Pak vernichtet); Feind weicht in Richtung Logodi aus; abends 15 Feindpanzer im Anmarsch auf 165,0, die nicht zum Angriff antreten.
Oberbefehlshaber der 8. Armee beim Div.-Stab; schlechte Munitionsversorgung der Artl. vorgetragen. [mehr ▸]
Am 14.9.43 lässt sich der Oberbefehlshaber der 8.Armee am Div.Gef.Std. in die Lage einweisen; ihm wird vor allem die schlechte Versorgung der Artl. mit Munition vorgetragen.
Geplanter Gegenstoß aus Munitionsgründen nicht durchführbar. [mehr ▸]
Am 14.9.43 abends: der geplante Gegenstoß in den feindlichen Bereitstellungsraum ist „aus Munitionsgründen zunächst nicht durchführbar“, da das Eintreffen von Neuzuweisungen an Artl.-Munition nicht abzusehen ist.
Kampfgruppe aus G.D., 11. Panz.-Div. und 72. J.D. unter Kdr. Pz.Rgt.15 zur Lückenschließung; Div. stellt 6 Panzer und Artl. ab. [mehr ▸]
Am 15.9.43 hat die 72. J.D. den Abschnitt der 19. Panz.-Div. übernommen; das Korps unterstellt der Division III./W.R.55 mit zwei Battr. (später zur 72. J.D. entlassen). Um 18,55 Uhr Korpsbefehl: zur Schließung der Lücke zwischen Brückenkopf Ssawinzy und Chomutez tritt eine bewegliche Kampfgruppe aus Teilen G.D., 11. Panz.-Div. und 72. J.D. unter der Führung Kdr. Pz.Rgt.15 zusammen; die 11. Panz.-Div. stellt dazu Teile Panz.Rgt.15 und Teile Panz.A.R.119 ab, Eintreffen in Baranowka am 16.9.43 um 05,00 Uhr. Um 20,30 Uhr Meldung: abgestellt Kdr. Panz.Rgt.15 mit einer Gruppe zu 6 Wagen; der für den 16.9.43 geplante Angriff gegen Logodi wird nicht durchgeführt (18,35 Uhr).
Schlechte Munitionslage, besonders 7,5 cm Spreng; Panzer und Sturmgeschütze kaum gegen nicht gep. Ziele einsetzbar. [mehr ▸]
Am 15.9.43 wird der Chef des Stabes um 18,20 Uhr wieder auf die schlechte Mun.-Lage, jetzt besonders bei 7,5 cm Spreng, hingewiesen; der Einsatz von Panzern und Sturmgeschützen gegen nicht gep. Ziele wird fast unmöglich.
Armee genehmigt Zurücknahme; Div. nimmt nur linken Flügel auf 164,2 zurück; ab 19,00 Uhr; am 17.9.43 neue HKL besetzt. [mehr ▸]
Gruppe v. Lauchert setzt sich in der Nacht zum 16.9.43 in Marsch; am 16.9.43 um 10,25 Uhr genehmigt die Armee die Zurücknahme in die rückwärtige, von der Division bereits erkundete Linie, die Division schlägt vor, nur den linken Flügel bis in Höhe 164,2 zurückzunehmen (Anschluss an 72. J.D.), das Korps ist einverstanden (10,45 Uhr); ab 19,00 Uhr beginnt das Absetzen planmäßig; am 17.9.43 morgens ist die neue HKL planmäßig besetzt, Nachhuten setzen sich nach Romanki ab.
Absetzen ohne Feinddruck; Gef.Std. nach Woronjantschina; 72. J.D. verantwortlich für Psell-Brücken. [mehr ▸]
Am 17.9.43 zwingt tagsüber ein Unternehmen zur Bereinigung des Vorfeldes im Abschnitt Panz.G.R.110 den Gegner trotz starker Pakabwehr zum Absetzen; um 15,30 Uhr Angriff eines feindl. Btl. aus Raum westl. Logodi nach Süden abgewiesen; um 16,00 Uhr Div.-Stab Stellungswechsel nach Woronjantschina. Ab 19,00 Uhr Absetzbewegungen planmäßig ohne Feinddruck; nachts stark behindert durch Dunkelheit und Schlamm (gep. Nachhuten bei 171,1 und am Nord- und Westrand Ssulimy); 72. J.D. ist für die Zerstörung sämtlicher Brücken über den Psell verantwortlich.
Gruppe v. Lauchert fast ohne Sprit, Absetzen fraglich; Bitte um verzögerte Brückensprengung. [mehr ▸]
Am 17.9.43 wirken sich die anhaltenden Regenfälle ungünstig auf die Versorgungslage aus; die Panzergruppe v. Lauchert, die noch immer am linken Flügel der 72. J.D. sichert, steht fast ohne Sprit. Um 23,40 Uhr ist es noch fraglich, ob es der Gruppe v. Lauchert gelingen wird, sich rechtzeitig hinter die HKL abzusetzen; 72. J.D. wird gebeten, die Psell-Brücke Shishaki erst nach Passieren der gep. Gruppe zu sprengen.
Div.-Führer bittet erneut um Kraftstoff; Muni-Lager geben keine Munition aus; Evakuierung nicht begonnen. [mehr ▸]
Am 18.9.43 um 07,20 Uhr bittet der Div.-Führer den Chef des Stabes nochmals, bei der Armee auf die dringend notwendige Kraftstoffzuweisung hinzuweisen (die entscheidende Frage bei Absetzbewegungen größten Stils unter so ungünstigen Wetterbedingungen); außerdem geben Muni-Lager dringend benötigte Munition nicht aus, bei eiliger Räumung wird plötzlich Munition zugewiesen, ohne dass sie abgeholt werden kann; im Gebiet der Division hat Evakuierung noch nicht einmal begonnen. Die Nachhuten wehren weitere Feindangriffe ab.
Stu.Gesch.Abt.911 (2 Battr.) wieder unmittelbar der Division unterstellt. [mehr ▸]
Am 18.9.43 wird um 21,15 Uhr die Stu.Gesch.Abt.911, gegliedert zu 2 Battr., der Division wieder unmittelbar unterstellt: je eine Battr. Zusammenarbeit mit Panz.G.R.110 und 111, Teile einer der beiden Battr. jeweils zu Panz.A.A.11.
Gepanzerte Gegenstöße bei Nikolajewka und Schorshewka mit Beute; Angriff mehrerer Kp. abgewiesen. [mehr ▸]
Am 20.9.43 stößt die linke gp. Nachhutgruppe auf Inf.-Feind und zersprengt ihn (morgens), der Feind greift mit verstärkten Kräften erneut an und wird wieder zerschlagen; bis Mittag werden die gep. Gegenstöße bei Nikolajewka und Schorshewka „unter Einbringung zahlreicher Beute“ mit gutem Erfolg abgeschlossen; um 18,30 Uhr wird ein neuer Feindangriff in Stärke mehrerer Kompanien westlich Nikolajewka durch Panz.A.A.11 mit hohen Verlusten für den Gegner abgeschlagen.
Brücken tragen keine Panzer; G.D. übernimmt Abschnitt der Div., die sich bei Belozerkowka versammeln und zum III. Panzerkorps treten soll. [mehr ▸]
Am 20.9.43 ergibt um 08,00 Uhr die Wegeerkundung, dass die Chorolbrücken für Panzer nicht ausreichen und über den Psell der Übergang nur bei Belo Zerkowka möglich ist; die Division hält es für richtig, sofort das Flussdreieck Psell – Chorol zu sperren, anstatt sich etappenweise abzusetzen. Um 11,25 Uhr Orientierung Chef des Stabes über neue Absichten des Korps: G.D. übernimmt Abschnitt 11. Panz.-Div. zusätzlich, 11. Panz.-Div. wird herausgezogen und versammelt am Psell-Übergang bei Belozerkowka, um dem III. Panzerkorps unterstellt und zugeführt zu werden; um 14,52 Uhr Korpsbefehl zur Versammlung; um 21,00 Uhr scheidet Fla-Btl.(mot)616 aus dem Unterstellungsverhältnis aus.
Lage beim III. Panzerkorps: 6. Panz.-Div. und Wiking, Gruppe in Welikaja Ogatschka eingeschlossen; Auftrag der 11. Panz.-Div.: Versammeln und Sichern nach Norden. [mehr ▸]
Am 20.9.43 um 20,00 Uhr kehrt der IIa der Div. von der Verbindungsaufnahme mit dem III. Panzerkorps zurück: dort stehen die 6. Panz.-Div. rechts, Wiking links mit Front nach Norden gegen den angeschlagenen, mit Panzerunterstützung von Norden angreifenden Gegner; eine Gruppe der 6. Panz.-Div. ist in Welikaja Ogatschka eingeschlossen, dagegen ist die der 6. Panz.-Div. unterstellte Gruppe Pfeffer angesetzt. Auftrag für 11. Panzerdivision: versammelt westlich des Psell und sichert nach Norden; für den 22.9.43 Absetzbewegungen im Rahmen des Korps nach Süden beabsichtigt.
Division beim III. Panzerkorps; Versammeln und Marsch; Auftrag: Ssula überschreiten (Brücken Ssamostje und Shownin). [mehr ▸]
Am 21.9.43 um 00,00 Uhr tritt die Division unter Befehl III. Panzerkorps (letzte Teile erst mit Beginn der Morgendämmerung durch G.D. herausgelöst); um 09,00 Uhr Div.Gef.Std. Morostowschtschina. Neue Lage: Feind marschiert westlich des Chorol nach Süden; neuer Auftrag: Division versammelt, sofort wieder antretend im Raum Taranowka – Ssemenowka – Otscheretowataja. Um 17,00 Uhr Div.Gef.Std. Paniwanowka; Division hat sich darauf einzustellen, die Ssula zu überschreiten, da 3. Panz.-Div. ihr Marschziel nicht erreichen konnte; um 18,55 Uhr Korpsbefehl: Division überschreitet mit Hellwerden den Ssula-Abschnitt, Brücken Ssamostje (dort sichert SS-Wiking) und Shownin; Auftrag: Linie Orshiza – Filippowitschi – Belusowka.
Ohne großzügige Kraftstoffzuweisung kann Div. Aufgabe nicht ausführen; Panzer über Brücke Schownin. [mehr ▸]
Am 21.9.43 um 11,15 Uhr Kdr.-Besprechung: Prüfung des Kraftstoffbestandes der Truppe; um 17,00 Uhr wird das Korps darauf hingewiesen, dass ohne eine großzügige Kraftstoffzuweisung die Division die Aufgabe nicht ausführen kann (Teilzuweisungen reichen für den Marsch, nicht für Beweglichkeit und Kampfführung); da beide Übergänge (Ssamostje und Marwewka) für Panzer nicht brauchbar sind, wird in Einvernehmen mit 3. Panzerdivision der Übergang von Panz.-Rgt.15 und Stu.Gesch.Abt.911 über Brücke Schownin besprochen.
Nach Ssula-Übergang beim XXIV. Panzerkorps, Brücke Krapiwna gesprengt; selbstständiger Entschluss zur Sicherung der Rollbahn. [mehr ▸]
Am 22.9.43 tritt die Division um 10,00 Uhr erneut an; mit Überschreiten des Ssula-Abschnitts wird sie dem XXIV. Panzerkorps unterstellt, mit Auftrag, den Feindeinbruch bei Solotonoscha zu bereinigen; die Brücke Krapiwna ist durch Teile der 167. J.D. gesprengt. Um 17,00 Uhr kann der Korpsbefehl, über Solotonoscha weiter nach Westen vorzustoßen, nicht ausgeführt werden; infolge Fehlens neuer Korpsaufträge (lange Laufzeiten der Funksprüche wegen Überlastung) entschließt sich die Div. selbstständig, zunächst die Rollbahn bei Krapiwna zu sichern und sich dann mit starkem rechten Flügel zum Angriff über Malijewka Richtung Ssolotonowka bereitzustellen. Am 23.9.43 um 00,00 Uhr ist die Division wieder dem III. Panzerkorps unterstellt.
Fremde Teile der 34., 112. und 167. J.D. unterstellt; Gliederung in Gruppen v. Lauchert, Henze, v. Rhaden und Sperling. [mehr ▸]
Am 23.9.43 sichert die Division in der Linie Dengi – Nedina Gora. Um 14,15 Uhr unterstellt K.G. der Division sämtliche im Raum eingesetzten fremden Teileinheiten: G.R.107, I. und II./A.R.34 (34. J.D.), Teile G.R.475 und 1./Panz.Jg.Abt.112 (112. J.D.), Trossteile G.R.331, 339 und 315 (167. J.D.); um 13,00 Uhr Zusammenfassen der „völlig verworrenen Teilverbände“ der 34., 112. und 167. J.D. Um 15,00 Uhr Gliederung: Gruppe v. Lauchert (Panz.-Rgt.15, Panz.A.A.11), Gruppe Henze (Panz.G.R.110, II./G.R.107, 1 Battr. St.G.A.911), Gruppe v. Rhaden (G.R.107 und unterstellte Teile), Gruppe Sperling (Panz.G.R.111 u. a.), Panz.Pi.Btl.209 Sicherung Krasnoje West.
Gegenstöße gegen Feindbrückenkopf bei Krapiwna; Angriff auf Höhe 127,0 fast erfolgreich. [mehr ▸]
Am 24.9.43 versucht der Gegner, über den Krapiwna-Abschnitt einen Brückenkopf zu bilden und die gesprengte Brücke instandzusetzen; Panz.-Rgt.15 führt mit Teilen der Panz.A.A.11 Gegenstoß. Um 16,30 Uhr zersprengt ein Vorstoß einer gep. Gruppe aus Kresty heraus nach Westen Inf.-Feind in Stärke von etwa 2 Kp., Masse I./Panz.G.R.110 und Teile St.G.A.911 treten zum Gegenstoß an; um 17,00 Uhr eigener Stoß auf 127,0 — im Laufe des Abends gelingt es trotz zähen Feindwiderstandes, die Höhe fast zu erreichen und so dem Gegner als B-Stelle zu entziehen.
Vorbereitungen zur Aufgabe des Brückenkopfes; Korpsbefehl um 22,00 Uhr; am 25.9.43 Teile 112. und 167. J.D. herausgelöst. [mehr ▸]
Am 24.9.43 befiehlt das Korps das Herauslösen der Teile 167. J.D. (I./Panz.G.R.110 wird vorübergehend geteilt, um sie bis zur Verkleinerung des Brückenkopfes abzulösen); der IIa der Div. erkundet die endgültige HKL der Div. am Südufer des Dnjepr; um 18,50 Uhr erhält Panz.Pi.Btl.209 Befehl, sämtliche Brücken im Zuge der Absetzbewegung zu erkunden und zur Sprengung vorzubereiten; um 20,00 Uhr Vorbereitungen für die Verengung und Aufgabe des Brückenkopfes; um 22,00 Uhr Eingang des Korpsbefehls für die Aufgabe des Brückenkopfes. Am 25.9.43 um 05,00 Uhr ist das Herauslösen der Teile G.R.339, 331 und 315 noch im Gange, am Vormittag wird die Herauslösung der Teile 112. und 167. J.D. beendet.
Erfolgreicher Gegenstoß einer gemischten Gruppe; Gef.Std. in Tscherkassy; Bereitschaft nach Fallschirmlandung. [mehr ▸]
Am Nachmittag des 25.9.43 wird ein sehr erfolgreicher Gegenstoß einer gemischten Gruppe aus Teilen Panz.-Rgt.15, Panz.-A.A.11 und I./Panz.A.R.119 durchgeführt, ebenso ein Vorstoß von Teilen St.G.A.911 und I./Panz.G.R.110. Um 16,00 Uhr Stellungswechsel des Div.Stabes, der um 18,00 Uhr in Tscherkassy arbeitsbereit ist; um 18,30 Uhr Beginn der befohlenen Bewegungen planmäßig und ohne Feinddruck. Wegen der am Tage zuvor erfolgten Landung von Fallschirmtruppen im Raum Tscherkassy ergeht Befehl zur Sicherung und zum Bereithalten an die Truppenteile.
Übersetzen über den Dnjepr, Aufgabe des Brückenkopfes ohne Feindberührung; Gef.Std. im Südteil Tscherkassy. [mehr ▸]
Am 26.9.43 sind am Morgen sämtliche Fahrzeuge unter 8 to übergesetzt, seit 05,00 Uhr ist das Überfahren von Schwerstfahrzeugen und Panzern im Gange; um 10,20 Uhr kann der Befehl zum Ausfahren der Pontonbrücke gegeben werden; am Nachmittag ist sämtliches Brückengerät geborgen bzw. planmäßig zerstört, das Absetzen aus dem verkleinerten Brückenkopf beginnt ohne jede Feindberührung und ist am Abend beendet. Div.Gef.Std.-Wechsel in den Südteil von Tscherkassy (Leontowitschstr. 128); 20 km stromab werden einige Sturmboote überfallen und fallen in Feindeshand.
Division übernimmt Ortsverteidigung und Ortskommandantur Tscherkassy, Befehl zur Teilevakuierung. [mehr ▸]
Am 27.9.43 Arbeiten zur Sicherstellung wirtschaftlicher Objekte der Stadt in Zusammenarbeit mit dem Gebietskommissar; Übernahme der Ortsverteidigung und der Ortskommandantur; Befehl zur Teilevakuierung (Südwestteil der Stadt, der besonders bandenverdächtig ist). Um 10,30 Uhr erstes Auftreten eines feindlichen Infanterie-Stoßtrupps an der Brückenstelle, durch Art. zersprengt; das angesetzte Unternehmen mit SPW und Sturmbooten verläuft ergebnislos.
Division übernimmt zusätzlich Abschnitt Panz.G.R.394 der 3. Panz.-Div.; II./62 abgegeben; Kampfschule wird neu errichtet. [mehr ▸]
Am 28.9.43 neue Gliederung des Div.-Abschnittes infolge der nach rechts befohlenen Verbreiterung; um 22,45 Uhr fernmündlicher Befehl des Korps: Division übernimmt am 29.9.43 zusätzlich den Abschnitt des Panz.G.R.394 der 3. Panz.-Division. Der Korpsbefehl vom 29.9.43 befiehlt außerdem die Abgabe der II./62; Heer.Flak-Abt.277 stellt 6 2 cm Geschütze an Panz.A.A.11 ab; Panz.-Rgt.15 nach Russkaja Poljana, Panz.Pi.Btl.209 nach Ternowka; um 13,00 Uhr Div.-Abschnitt befehlsgemäß übernommen; Vorarbeiten für die Neuerrichtung der Div.-Kampfschule.
Teilweise Ablösung durch 168. J.D.; Verladung vorzubereiten, Ziel und Auftrag unbekannt; Kraftstoff zugewiesen. [mehr ▸]
Am 3.10.43 um 03,00 Uhr Befehl des Korps (durch Draht): Division wird mit Teilen durch 168. J.D. abgelöst und versammelt sich mit herausgelösten Teilen im Raum Beloserje und hält sich zur Verlegung zu anderem Einsatz bereit; fernmündlicher Vorbefehl des BvTO zur Bereitstellung von Zügen und zur Verladung. Um 11,25 Uhr Befehl des Korps: die bisher gegebenen Befehle sind lediglich vorbeugende Maßnahmen der Armee gewesen, ein Befehl zur Verladung liegt nicht vor, Ziel und Auftrag unbekannt; um 11,45 Uhr Befehl an die Truppenteile, dass Verladung nur vorzubereiten ist. Am Nachmittag Ablösung Panz.A.A.11 durch Teile 168. J.D. und Panz.G.R.111 durch Teile Panz.G.R.110; endgültiger Auftrag liegt nicht vor; Zuweisung von Kraftstoff erfolgt (Division hatte um Betriebsstoff gebeten, da sie sonst unbeweglich sei).
Ablösung durch 168. und 167. J.D.; Gef.Std. Stepanki; am 7.10.43 Division im Unterkunftsraum versammelt. [mehr ▸]
Am 5.10.43 abends Beginn der Ablösung durch 168. J.D., durch die II./Panz.G.R.110 und III./Panz.A.R.119 frei werden; 167. J.D. wird Reste der Division (Masse I./Panz.G.R.110 und II./Panz.A.R.119) laut Korpsbefehl bis zum 6.10.43, 18,00 Uhr ablösen. Am 6.10.43 um 00,00 Uhr Befehlsübergabe im Abschnitt des II./Panz.G.R.110 an 168. J.D.; um 18,30 Uhr Div.Gef.Std. Stepanki; am 7.10.43 ist die Division im Unterkunftsraum versammelt.
Bitte um 4 V.S. Kraftstoff als Reserve und Kolonnenraum für nicht bewegliche Regimenter. [mehr ▸]
Am 7.10.43 wird auf dem Ia-Wege dem III. Panzerkorps vorgeschlagen, die Division mit 4 V.S. zu versehen (dieser Kraftstoffbestand ist nötigenfalls zu sperren) und für die aus Kfz.-Gründen nicht beweglichen Teile der Division, besonders der Panzer-Grenadier-Regimenter, Kolonnenraum zuzuführen.
Division beim XXXXVII. Panzerkorps am rechten Flügel; Kraftstoff nur für Tagesmarsch. [mehr ▸]
Am 8.10.43 um 13,06 Uhr Anruf Ia III. Panzerkorps: Division ab sofort dem XXXXVII. Panzerkorps unterstellt zum Einsatz am rechten Flügel dieses Korps; Befehle an Panz.G.R. zum Inmarschsetzen der Mannschaften zum Feldersatzbtl., die über eine Gefechtsstärke von etwa 80 Mann pro Kp. hinaus vorhanden sind. Um 14,20 Uhr Vororientierung über den Marsch der Division in 2 Teilen auf nördlicher und südlicher Marschstraße, gep. Teile auf der nördl. Straße; die Division meldet dem Korps, dass sie mit dem vorhandenen Betriebsstoff bei einem Marsch in der Nacht den befohlenen Unterkunftsraum nicht erreichen kann, bei einem Tagesmarsch leer dort ankommt; auf die Vorschläge der Div. zum Auftanken eines Sperrbestandes ist nicht eingegangen worden, der erbetene Kolonnenraum ist ebenfalls nicht zur Verfügung gestellt worden.
Gef.Std. in Andrussowka; Angriff auf Feindbrückenkopf bei Smytnizar für 10.10.43; keine Artillerie-Munition. [mehr ▸]
Am 9.10.43 um 10,30 Uhr Div.Gef.Std. in Andrussowka arbeitsbereit; Angriffsbeginn wird für 08,00 Uhr (10.10.43) befohlen (Auftrag: Bereinigung des Feindbrückenkopfes bei Hf. Smytnizar). Die gp. Gruppe (Panz.Rgt.15, SPW I./Panz.G.R.110 und Flammzug, 2./Panz.A.A.11, I./Panz.A.R.119, Teile Panz.Pi.Btl.209) überrollt das links eingesetzte Panz.G.R.110; Stu.Gesch.Abt.911 täuscht durch demonstrative Bewegungen Angriffsabsichten von Süden nach Norden vor; Artillerie: aus Muni-Gründen ist zusammengefasster Feuerschlag bei Antreten nicht möglich.
Angriff auf Feindbrückenkopf am Dnjepr bleibt liegen; empfindliche Panzerwaffenausfälle; Panz.A.A.11 nach Nowo Georgijewsk. [mehr ▸]
Am 10.10.43 planmäßiges Antreten um 08,00 Uhr; zäher Feindwiderstand, außerordentlich schwieriges, sandiges Gelände, Scharfschützen erschweren den Kampf im Dünengelände; der Gegner setzt auf einer Motorfähre neue Kräfte über den Dnjepr; um 13,00 Uhr selbstständiger Entschluss des Ia: Verlegung Panz.A.A.11 (ohne 2.) nach Nowo Georgijewsk (Einsatz von Süden nach Norden). Um 15,00 Uhr ist der Angriff der Panz.G.R. endgültig liegen geblieben, eigene Verluste; die gep. Gruppe erhält sehr starkes Abwehrfeuer, empfindliche eigene Panzerwaffenausfälle; St.G.A. zerschlägt einen feindlichen Angriff auf Hf. Schumeika.
Korps stellt Angriff auf Brückenkopf ein; Division bei 320. J.D. geht zur Verteidigung über; Abschnitt PGR110 und Eingreifgruppen. [mehr ▸]
Am 10.10.43 um 19,45 Uhr Besprechung am Gef.Std. 320.J.D.: der Angriff zur Bereinigung des Brückenkopfes ist auf Befehl des Korps einzustellen; 320. J.D. mit unterstellter 11. Panz.-Div. geht zur Verteidigung über (Vorschlag der Division, den Angriff dennoch durchzuführen, von der oberen Führung abgelehnt). Um 21,00 Uhr Befehle: Panz.G.R.110, der 320.J.D. unterstellt, übernimmt Abschnitt (Grenze rechts etwa Nowo Lipowo); Panz.Rgt.15 versammelt hinter Abschnitt Panz.G.R.110 als Eingreifgruppe zur Verfügung 320. J.D.; II./Panz.G.R.111 verbleibt nach Ablösung durch Teile 320.J.D. mit 1./St.G.A.911 als Eingreifgruppe Donnhauser zur Verfügung 320. J.D.; Panz.A.A.11 und St.G.A.911 (ohne 1.) bilden eine Eingreifgruppe zur Verfügung 320. J.D., auf Zusammenarbeit mit G.R.585 angewiesen; Panz.Pi.Btl.209 und 3./Heer.Flak-Abt.277 bleiben der Division unmittelbar unterstellt.
Kampfgruppe „Postel“ aufgelöst; Division wieder beim XXXXVII. Panzerkorps; Angriff am 12.10.43 auf Befehl der Heeresgruppe abgesagt. [mehr ▸]
Am 11.10.43 wird um 15,00 Uhr gemeldet, dass Kampfgruppe „Postel“ aufgelöst ist; Division ist dem XXXXVII. Panzerkorps wieder unmittelbar unterstellt. Um 16,30 Uhr bleibt Panz.A.A.11 mit einer Battr. St.G.A.911 der 320. J.D. unmittelbar unterstellt; außerdem hat die Div. als Korpsreserve eine Eingreifgruppe zu bilden, bestehend aus Stab und II./Panz.G.R.111, I./Panz.A.R.119 und Stab und 1 Battr./St.G.A., Versammlungsraum Kalaborok. Um 18,50 Uhr orientiert K.G., dass auf Befehl der Heeresgruppe der für den 12.10.43 geplante Angriff nicht stattzufinden hat; Auftrag für Division: im zugewiesenen Abschnitt zur Verteidigung einrichten.
Unternehmen I./PGR111 im Dünengelände erfolgreich (Beute, „erhebliche blutige Verluste“ des Gegners); Vorstoß auf letzten Stützpunkt nachts erfolglos. [mehr ▸]
In der Nacht zum 12.10.43 misslingt der Versuch, die Brückenstelle mit Floßtreibminen zu sperren, wegen der zahlreichen Sandbänke; am Morgen des 12.10.43 werden Bewegungen erkannt, die auf Ablösungen des Feindes schließen lassen, sie werden mit Artillerie bekämpft. Am Nachmittag Unternehmen im Abschnitt I./Panz.G.R.111 zur Bereinigung des Dünengeländes und zum Erreichen des beherrschenden Höhenzuges erfolgreich abgeschlossen: bei geringen eigenen Verlusten Beute eingebracht, Gegner hat erhebliche blutige Verluste. In der Nacht zum 13.10.43 gelingt das Unternehmen zur Gewinnung des letzten feindlichen Dünenstützpunktes nicht, am Nachmittag erneuter Vorstoß.
Sandiges Gelände verschlechtert Kettenfahrzeuge; Werkstätten der Division im Raum Smela; neue StuG-Battr. aus der Werkstatt. [mehr ▸]
Am 12.10.43 um 10,30 Uhr meldet die Division dem Korps, dass das sandige Gelände den Zustand der Kettenfahrzeuge so verschlechtert hat, dass mit weiteren Ausfällen bei größeren Märschen gerechnet werden muss; geordnete Instandsetzung ist z.Zt. nicht möglich, da die Instandsetzungseinrichtungen der Division noch im Raum Smela liegen; um 13,13 Uhr erklärt sich das Korps einverstanden, dass die neu aus der Werkstatt herangeführte Battr. St.G.A.911, die unmittelbar dem Korps unterstellt ist, hinter dem Abschnitt der Division eingesetzt wird.
Kampfgruppe (II./PGR111, II./Pz.Rgt.15, I./PAR119) zur Verladung in Snamenka bereit; nur Gleiskettenteile verladen. [mehr ▸]
Am 12.10.43 um 11,45 Uhr fernmdl. Korpsbefehl: ab 15,00 Uhr sind Stab und II./Panz.G.R.111, II./Panz.Rgt.15 und I./Panz.A.R.119 marschbereit zu halten zur Verladung auf Bhf. Snamenka, heute abend beginnend; Auftrag für die Kampfgruppe und Organisation der Versorgung sind unbekannt. Um 13,13 Uhr ist das Korps einverstanden, dass Stab/Panz.Rgt.15 im Raum Smela verbleibt, um die Instandsetzung der ausgefallenen Wagen und die Versorgung des Rgt. durchzuführen; 15,00 Uhr Abmarsch der Panz.Abt. und I./Panz.A.R.119, 16,30 Uhr Abmarsch II./Panz.G.R.111, 17,00 Uhr Stab/Panz.G.R.111; um 21,00 Uhr fernmündlicher Befehl des Korps, dass entgegen den bisherigen Weisungen nur die Gleiskettenteile verladen werden, Räderteile dagegen im Landmarsch rollen.
I./PGR111 herausgelöst und zum XXXXVIII. Panzerkorps entlassen; Verladung in Snamenka verzögert (keine Züge). [mehr ▸]
Am Morgen des 13.10.43 werden I./Panz.G.R.111 und die Rgt.-Einheiten planmäßig herausgelöst und der Abschnitt durch Panz.G.R.110 mit übernommen; das Btl. wird ebenfalls zum XXXXVIII. Panzerkorps entlassen. Die Verladung der Gleiskettenteile am Bhf. Snamenka verzögert sich wegen Fehlens von Zügen und Loks, die nicht planmäßig bereitgestellt worden sind.
Division scheidet aus XXXXVII. Panzerkorps aus und marschiert zum XXXXVIII. Panzerkorps; 320. J.D. übernimmt Abschnitt PGR110; Rest per Bahn nach Mironowka. [mehr ▸]
Am 15.10.43 um 01,25 Uhr fernschriftlicher Befehl vom XXXXVII. Panzerkorps, wonach Div.Stab und Panz.Pi.Btl.209 (ohne 1 Kp.) aus dem Unterstellungsverhältnis entlassen und zum XXXXVIII. Panzerkorps in Marsch zu setzen sind; um 11,30 Uhr fernmündlicher Befehl: auch Stab und III./Panz.A.R.119 herauszuziehen; um 12,00 Uhr Befehlsübernahme im Abschnitt Panz.G.R.110 durch 320.J.D.; Abmarsch des Div.-Stabes, Div.Gef.Std. Stepanki. Durch Armee ergeht Befehl, dass die noch im Raum der 320. J.D. befindlichen Teile der Division (Panz.G.R.110, II./Panz.A.R.119, 2./Panz.Pi.Btl.209, 3./Heer.Flak-Abt.277, Panz.A.A.11, Teile Versorgungstruppen) in der Nacht vom 15./16. und 16./17. abzulösen sind, im Eisenbahntransport von Snamenka nach Mironowka der Div. zuzuführen und dieser unterstellt werden; am 16.10.43 um 11,00 Uhr trifft der Div.-Stab in Lasurzy ein.
Angriff der Gruppe Kaldrack auf Brückenkopf Sselischtsche abgesagt; Gruppe bei 112. J.D. in Bereitschaft. [mehr ▸]
Am 16.10.43 sind Besprechungen für ein geplantes Angriffsunternehmen zur teilweisen Bereinigung des Brückenkopfes Sselischtsche angesetzt, dazu ist beabsichtigt, die Gruppe Kaldrack (Panz.G.R.111, II./Panz.Rgt.15, I./Panz.A.R.119) einzusetzen. Um 18,45 Uhr Befehl Korps: der Angriff zur teilweisen Bereinigung des Brückenkopfes Sselischtsche wird nicht durchgeführt; Gruppe Kaldrack hält sich so bereit, dass sie bei Feindangriffen auf den rechten Flügel 112. J.D. eingreifen kann. Der der Div. zugewiesene Versammlungsraum ist durch rückwärtige Teile der Stellungsdivisionen völlig belegt.
Befehl zur Verladung der Division per Bahn nach Alexandrija zur Verfügung AOK 8; Bahnhöfe Mironowka und Tempi. [mehr ▸]
Am 17.10.43 sind um 08,10 Uhr auf Befehl der Heeresgruppe die vom XXXXVII. Panzerkorps in Zuführung begriffenen Teile der Division zur Verfügung der Heeresgruppe angehalten worden; um 13,45 Uhr fernmündliche Vororientierung des Korps, um 14,00 Uhr endgültiger Korpsbefehl: die im Raum des XXXXVIII. Panzerkorps eingesetzten Teile der Division werden im E-Transport nach Alexandrija verladen (Verladebahnhöfe Mironowka für Räder und Tempi für Panzer), die Division wird im Raum Alexandrija zur Verfügung AOK 8 versammelt; Verladung und Versammlung der unter Befehl des XXXXVII. Panzerkorps verbliebenen Teile durch A.O.K. 8. Um 10,25 Uhr hatte das Korps befohlen, dass Panz.G.R.111 für 4 Tage die 20. Panz.Gren.Div. ablöst, um 11,05 Uhr neuer Befehl: die Ablösung findet nicht statt.
Verladung per Bahn im Schlamm; Gef.Std. in Mironowka; Zug für Stab erst nach Vorstellungen. [mehr ▸]
Am 18.10.43 laufen die Marschbewegungen der Division, sehr erschwert durch völlige Verschlammung der Wege; um 07,00 Uhr ist ein K-Zug mit Teilen Panz.Pi.209 verladen, ein weiterer K-Zug mit Resten Panz.Pi.209 und der Div.Sich.Abt. wird verladen; in Tempi Verladung II./Panz.Rgt.15 und I./Panz.A.R.119; Stellungswechsel des Div.-Stabes, der am Nachmittag in Mironowka eintrifft; um 20,00 Uhr wird erst nach dringenden Vorstellungen ein K-Zug zur Verladung des Stabes bereitgestellt, Verladung beginnt und ist gegen Mitternacht beendet.
Division in Alexandrija beim XXXX. Panzerkorps; ab 20.10.43 Sicherungsabschnitt; Teile eingetroffen. [mehr ▸]
Am 19.10.43 um 01,00 Uhr Abfahrt des Div.-Stabes; um 14,00 Uhr Eintreffen in Alexandrija, Div.Gef.St. Alexandrija-Ost. Die Div., dem XXXX. Panzerkorps zusammen mit 6. Panz.-Div., SS-Panz.Gren.Div. „Totenkopf“ und 376. J.D. unterstellt, sammelt im Raum Protopopowka – Alexandrija und übernimmt ab 20.10.43, 12,00 Uhr Sicherungen in Linie Südrand Krassnaja Nikolajewka (dort Anschluss an 376. J.D.) – Nordostrand Petrosagorje (dort Anschluss an SS-Panz.Gren.Div. „Totenkopf“). Bisher eingetroffen: Stab und I./Panz.G.R.110 (ohne 3.Kp.), II./Panz.A.R.119 (ohne 4. Battr.), 3./H.Flak-Abt.277, 4./Heer.-Flak-Abt.277 (Div.-Sich.Abt.), Panz.-Pi.Btl.209 (ohne 1 Kp.); eingesetzt, der 376. I.D. unterstellt: Gruppe Henze, Div.-Sich.Abt., Panz.Pi.Btl.209.
Division meldet, dass bis 21.10.43 keine nennenswerten Kampfteile eintreffen; Panz.A.A.11 verlädt in Snamenka. [mehr ▸]
Am 19.10.43 meldet die Division dem Korps, dass bis zum geplanten Angriff des Korps am 21.10.43 voraussichtlich keine nennenswerten Kampfteile der Div. eingetroffen sein werden; die Panz.A.A.11 steht in Snamenka verladebereit und erhält fernmündlich Befehl, schnellstens zu verladen und mit schlammbeweglichen Teilen im Landmarsch Alexandrija zu erreichen. Am 20.10.43 um 08,45 Uhr meldet die Div. erneut, dass zum geplanten Angriffstermin 21.10.43 allenfalls die Aufkl.Abt. und I./Panz.A.R.119 sowie der Rest des Panz.G.R.110 zur Verfügung stehen werden, mit Eintreffen Panz.G.R.111 und III./Panz.A.R.119 jedoch nicht zu rechnen sei.
Luftangriff auf Alexandrija verzögert Ausladung; Sich.-Abt. sichert Nowo Starodub; Korpsangriff am 21.10.43 abgesagt. [mehr ▸]
Am 20.10.43 um 10,30 Uhr feindlicher Luftangriff auf Alexandrija, dadurch Behinderung der Ausladungen am Bhf. durch Ausfälle von Loks und sonstigen Zerstörungen um mindestens 10 Stunden; um 12,30 Uhr Befehl des Korps, eine verst. Kp. nach Nowo Starodub zu verlegen und den dortigen Ingulez-Übergang zur Sprengung vorzubereiten, Befehl an Sich.-Abt. zur Übernahme des Sicherungsabschnittes Nowo Starodub. Um 14,00 Uhr Besprechung des Ia bei XXXX. Panzerkorps: vorläufiger Entscheid: der für den 21.10.43 geplante Angriff wird voraussichtlich nicht durchgeführt, die Versammlung der in Zuführung begriffenen Divisionen soll ohne Rücksicht auf weiteres Vordringen des Gegners nach Süden erst beendet werden. Um 20,00 Uhr Befehl des Korps: Angriff 21.10.43 wird nicht durchgeführt, Div. behält ihren bisherigen Abschnitt mit gleichem Auftrag und verlegt außerdem Kräfte in Stärke eines Btl. mit einer Battr. nach Nowo Starodub mit Auftrag zur Sicherung des Ingulezüberganges.
Handstreich des PGR110 auf Höhe 185,1 misslungen; Panz.A.A.24 löst Panz.A.A.11 in Nowo Starodub ab. [mehr ▸]
Am 21.10.43 im Abschnitt Panz.G.R.110 Zusammenstoß eines eigenen mit einem russ. Spähtrupp; um 09,10 Uhr melden Teile I.Btl. das Durchstoßen von Losowatski und Kampf mit Feind auf Höhe 185,1; um 13,45 Uhr Meldung: 185,1 stark feindbesetzt, die handstreichartige Wegnahme ist nicht geglückt — Div. befiehlt, dass dieser Angriff zur Wegnahme der Höhe nicht durchzuführen ist. Um 06,00 Uhr hat Panz.A.A.11 die Div.Sich.Abt. abgelöst; um 08,50 Uhr Befehl des Korps: Panz.A.A.24 der 24. Panz.-Div. löst heute noch Panz.A.A.11 in Nowo Starodub ab und wird dann der 376.J.D. unterstellt.
Korps beauftragt Division mit Panzerstoß auf Sselenoje, gep. Gruppe SS „Totenkopf“ unterstellt; Gef.Std. in Woroschilowka. [mehr ▸]
Am 21.10.43 um 16,00 Uhr Stellungswechsel Div.Stab nach Woroschilowka; um 16,45 Uhr Vororientierung Chef des Stabes: die Heeresgruppe wird voraussichtlich Befehl geben zum Stoß einer gep. Gruppe aus Raum Nowo Starodub nach Sselenoje, um durch Sperrung der Vormarschstraße die feindlichen Marschbewegungen zu unterbrechen; das Korps wird mit Durchführung dieses Angriffs die 11. Panz.-Div. beauftragen und ihr dazu eine gepanzerte Gruppe SS „Totenkopf“ zuführen und unterstellen; um 17,50 Uhr gilt die Vororientierung als Befehl. Die Div. weist das Korps darauf hin, dass sie einen Angriff aus ihrem Abschnitt, wie bisher geplant, für sehr erfolgreich hält und dass durch die nunmehr erneut erforderlichen Verschiebungen wiederum erhebliche Fahrzeugausfälle entstehen werden. Die Ablösung Panz.A.A.11 ist erst in den Morgenstunden beendet.
Angriff der Gruppe v. Lauchert mit Teilen SS „Totenkopf“ von Nowo Starodub über Alexandrowka und Balachowka nach Iwanowka; Feind weicht zurück. [mehr ▸]
Am 22.10.43 greift ab 11,50 Uhr die gep. Gruppe v. Lauchert (Teile Panz.-Rgt.15, Teile Panz.-Rgt. SS „Totenkopf“, SPW-Kp. SS „Totenkopf“ und Panz.A.A.11, I./Panz.A.R.119, Wespen-Battr. SS „Totenkopf“ und 6 Wespen 23. Panzerdivision, 1 Zug Panz.Pi.Btl.209, 1 St.G.Battr. SS „Totenkopf“ und 1./St.G.A.911) über Alexandrowka – Balachowka nach Iwanowka und weiter nach Selenoje an; Kampfgruppe Kaldrack (II./Panz.G.R.110 und 9. und 10./Panz.G.R.111) im Brückenkopf ohne Feindberührung, Panz.A.A.24 Brückensicherung; der Feind weicht vor der gep. Angriffsspitze zurück, gute eigene Luftwaffenunterstützung. Um 15,00 Uhr Lage bei Gruppe Henze: seit 12,00 Uhr feindliche Angriffe in Btl.-Stärke bei Losowatski, Abwehr im Gange; um 16,25 Uhr selbstständiger Entschluss der Div., die gep. Gruppe während der Nacht in den erreichten Stellungen igeln zu lassen und mit Morgengrauen Stoß auf Petrowo anzusetzen; um 13,00 Uhr orientiert K.G., dass die Div. nach Abschluss des Angriffs im Raum Gurowka versammelt wird (Gruppe Henze durch Teile SS „Totenkopf“ und Teile 376. J.D. abgelöst).
Erneute Verlegung kostet Fahrzeug- und Panzerausfälle, hängt vom Kraftstoff ab; Division bittet um Änderung des Armeebefehls. [mehr ▸]
Am 22.10.43 weist um 14,35 Uhr die Div. darauf hin, dass für die erneute Verlegung wiederum eine große Anzahl von Kfz. und Kampfwagen ausfallen werde und die Verlegung vom Kraftstoff abhängig sei; Korps wird erneut gebeten, eine Änderung des Armeebefehls zu erwirken, da die Division hier kampfkräftige Teile zur Verfügung hat und dieser Angriff ausgenutzt werden müsse.
Division beim LVII. Panz.-Korps (ab 22.10.43 laut Übersicht); Gefechte bei Alexandrija und Losowatka. [mehr ▸]
Laut Unterstellungsübersicht im KTB Nr. 11 untersteht die Division ab 22.10.43 dem Gen.Kdo. LVII. Panz.-Korps (bis 1.11.43): Gefechte ostw. und südlich Alexandrija, danach Marsch und Gefechte im Raum südwestlich Losowatka.
Ausführung (Ausf.): Pz.Kpfw.III Ausf.X
Produktionsdatum: 1944.01
Hersteller: tbc
Hauptbewaffnung: keine Daten
Datenquelle: RH.021.04.451.S0071
Für dieses Exemplar sind keine Umbauten oder Spezialmodifikationen registriert.
Keine technischen Ereignisse registriert.
Für dieses Exemplar sind keine besonderen Merkmale eingetragen.
Keine Archivfotos für diese Fahrgestellnummer vorhanden.